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Drei Tote nach Messerattacke in Massachusetts

Kriminalität Drei Tote nach Messerattacke in Massachusetts

Ein Mann sticht im Osten der USA erst in einem Haus und dann in einem Einkaufszentrum auf Menschen ein. Ein Polizist, der gerade dienstfrei hat, greift schließlich ein.

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Der Täter wurde von einem Polizisten außer Dienst niedergeschossen. Foto: Michael Reynolds/Symbol

Taunton. Ein Mann soll in der Stadt Taunton im Osten der USA zwei Messerattacken verübt und dabei mindestens zwei Menschen getötet haben. Der mutmaßliche Angreifer wurde von einem Polizisten außer Dienst erschossen, wie der Sender CBS Boston am Dienstagabend (Ortszeit) berichtete.

Demnach drang der 28-jährige Verdächtige zunächst in ein Haus der 56 000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat Massachusetts ein und stach dort auf zwei Frauen ein. Das Motiv war noch völlig unklar. Eine 80-Jährige erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen, das zweite Opfer wurde lebensgefährlich verletzt.

Anschließend sei der Mann in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum gefahren, hieß unter Berufung auf die Polizei weiter. Dort krachte er mit seinem Wagen in den Eingang, stieg aus und stach in einem Geschäft und einem Restaurant auf Menschen ein. Ein 56 Jahre alter Mann starb. Ein Polizist, der gerade dienstfrei hatte, griff ein und erschoss den mutmaßlichen Messerstecher.

Während des Angriffs habe in dem Einkaufszentrum Chaos geherrscht, wurden Augenzeugen zitiert. Menschen flüchteten demnach schreiend aus dem Gebäude, einige von ihnen hätten versucht, sich in Büschen vor der Mall zu verstecken.

Nach Polizeiangaben blieb das Motiv des Verdächtigen zunächst unklar. "Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben wir keine Hinweise auf einen terroristischen Zusammenhang", zitierte CBS eine Mitteilung der Polizei. Für die Öffentlichkeit bestand demnach keine Gefahr.

Tauntons Bürgermeister Thomas Hoye bedauerte den Vorfall. "Wir beten für alle Opfer dieser sinnlosen Tragödie", sagte er Medienberichten zufolge und dankte dem Polizisten für seinen Einsatz. "Hätte er nicht heldenhaft eingegriffen, hätte es weitere Opfer geben können."

dpa

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