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Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Hamburger Elbtunnel

Unfälle Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Hamburger Elbtunnel

Zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs geht im Elbtunnel ein Sattelzug in Flammen auf. Die Technik verhindert Schlimmeres. Mehrere Fahrer flüchten zu Fuß aus dem Tunnel, andere drehen einfach um.

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Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs war der Lastwagen in Flammen aufgegangen.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Nach einem Brand im Hamburger Elbtunnel hat sich der Verkehr auf fast 50 Kilometer gestaut. In der Röhre Richtung Norden war am Mittwochmorgen die Fahrerkabine eines Lastwagens in Flammen aufgegangen.

Alle vier Tunnelröhren wurden sogleich gesperrt. Dank neuer Sicherheitstechnik verlief alles glimpflich. Weder der 56 Jahre alte Fahrer noch andere Autofahrer oder Feuerwehrleute wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.

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Das Wrack des ausgebrannten Sattelschleppers im Elbtunnel sorgte im Berufsverkehr für Chaos.

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Der Lkw-Fahrer hatte Flammen im Führerhaus bemerkt und sein Fahrzeug etwa 150 Meter vor dem Tunnelausgang gestoppt. Die Menschen, die zu der Zeit im Elbtunnel waren, brachten sich selbst und ihre Autos rechtzeitig in Sicherheit. Die meisten konnten einfach an dem brennenden Lastzug vorbei ins Freie fahren. Einige wendeten oder fuhren rückwärts aus der Röhre raus, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehrere Lastwagenfahrer flüchteten zu Fuß zum nahen Tunnelausgang.

Brandursache war demnach ein geplatzter Reifen, der sich entzündete. Den Qualm blies die seit 2013 einsatzbereite neue Entlüftung nahezu vollständig nach draußen. "Unsere Kräfte konnten fast rauchfrei zum Brandort gelangen", sagte der Feuerwehrsprecher. "Es hat sich alles super bewährt."

Die beschädigte Röhre wird nach Angaben der Verkehrsbehörde mindestens bis Donnerstag gesperrt bleiben. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehr als 100 000 Euro.

dpa

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