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Feuchter Start ins Oktoberfest

183. Wiesn in München Feuchter Start ins Oktoberfest

Gerade einmal zwei Schläge hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gebraucht, um das erste Oktoberfest-Fass anzuzapfen. „Ozapft is“, ruft er strahlend. Und doch hätte er sich wohl einen besseren Start der 183. Wiesn gewünscht.

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Profi am Hammer: Mit zwei Schlägen zapft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter das erste Oktoberfest-Fass an.
 

Quelle: dpa

München.  Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, alljährlich kommen dazu um die sechs Millionen Besucher. Für das in diesem Jahr bis zum 3. Oktober andauernde Fest wurden nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach, dem Amoklauf von München und den Anschlägen in Frankreich massiv die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

So ist die Theresienwiese erstmals umzäunt, Rucksäcke und große Taschen sind verboten. Manche Wirte fürchten, dass die Maßnahmen Besucher abschrecken. So gab es im Vorfeld vereinzelte Absagen. Auch Hotelzimmer waren noch ohne Probleme in München zu finden.

Erste Maß geht an den Ministerpräsidenten

Selten zuvor war der Wunsch des Münchner Oberbürgermeisters angebrachter: Mit dem Ausruf „Ozapft is“ gab er den Startschuss für die anderen Zelte, ihr Bier auszuschenken. Reiter wünschte wie ebenfalls üblich allen eine „friedliche Wiesn“. Die erste Maß überreichte der OB dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU).

Maß für Maß – Das Wiesn-Quiz

Schon am Morgen wuchsen die Schlangen an den Eingängen. Mit Plastikplanen schützten die Gäste bei Dauerregen ihre Tracht gegen die Nässe. Einmal durch die Kontrollen hindurch, rannten sie dann in die Zelte, um sich die heiß begehrten Tische zu reservieren.

Die Kontrollen an den Zugängen zur Theresienwiese und der Dauerregen trübten die gute Stimmung bei den meisten Besuchern nur bedingt. Auch die Musiker in Tracht mussten am Wiesn-Eingang ihr Gepäck kontrollieren lassen.

Von RND/dpa/cab

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