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Fly sein ganz ohne fernsehen

Welttag des Fernsehens Fly sein ganz ohne fernsehen

Laut einer aktuellen Studie verbringen die Deutschen im Schnitt täglich 222 Minuten vor dem Fernseher. In den meisten Haushalten in Brandenburg gibt es sogar mehr als ein TV-Gerät. Können wir wirklich nichts Besseres mit unserer Zeit anfangen? Oh doch!

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Quelle: dpa (Genrefoto)

Potsdam, Berlin. Fernsehen scheint die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen – oder zumindest die, die am meisten Zeit frisst. Laut einer Studie des Statistik-Portals Statista sehen die Deutschen im Schnitt täglich 222 Minuten fern (gemessen am 16. November 2016). Das sind fast vier Stunden!

Haben die Deutschen wirklich nichts Besseres zu tun? Zugegeben, es gibt Phasen und Zeiten, da gibt es (beinahe) nichts Besseres, weil nichts Bequemeres: zum Beispiel nach einem echt anstrengenden, frustrierenden Arbeitstag, wenn man nur die Beine hochlegen und sich vor dem Schlafengehen berieseln lassen will. Oder wenn eine spannende Reportage über das Militär im Alten Rom oder die Tierwelt des Amazonas läuft. Oder – selten genug – auch ein richtig guter Film...

Wenige Haushalte ohne Fernsehgerät

Was außerhalb der Vorstellungskraft vieler Menschen liegt: Es geht auch ohne Fernseher. Das beweisen die Bewohner der ein bis drei Prozent der Haushalte in Brandenburg und Berlin, die laut Statistikamt kein TV-Gerät besitzen. Allerdings ist nicht erhoben worden, wie es um die PC- und Streaming-Nutzung in diesen Haushalten steht.

So geht es auch ohne Fernseher

Fernsehen verführt zur Bequemlichkeit, die nicht unbedingt zufrieden macht. Doch alternativlos ist der TV-Konsum nicht. Hier einige Vorschläge, wie man zur Abwechslung auch mal einen fernsehfreien Tag bzw. Abend verbringen und trotzdem fly sein kann:

– Wie wäre es mit einer Verabredung? Schenken Sie sich Zeit mit einem Menschen, den Sie mögen.

– Wie wäre es mit Zeit für die Kinder? Kuscheln und toben und lachen mal außer der Reihe, das fördert den Familienfrieden.

– Wer es dynamischer mag: Hinaus zum Abendspaziergang, denn bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassend gekleidete Menschen.

– Wer noch mehr Energie loswerden will, geht joggen oder ins Fitnessstudio.

– Wem nach einem stressigen Arbeitstag jegliche Energie fehlt: Ab in die Badewanne, anschließend eine Fußmassage.

– Beine hoch, Augen zu und Radio an oder die Lieblings-CD eingelegt!

– Einen ganz unalltäglichen Abend mit dem Partner verbringen – reden (und zuhören!), scherzen, sich zusammen langweilen oder kleine Spielchen spielen...

– Weihnachtskekse backen! Es ist gar nicht sooo anstrengend, und beim Dekorieren kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das holt runter, macht Freude und lässt die Wohnung herrlich duften.

– Lesen! – Irgend etwas, das die Fantasie beflügelt und auf gute Gedanken bringt. Wie wär’s mit einem Reiseführer für den nächsten Urlaub? Oder einen richtig guten Herzschmerz-Schmöker? Oder ein interessantes Magazin, das Sie sich aus dem Zeitungsladen mitbringen?

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Von MAZonline

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