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Frauen in Deutschland bekommen wieder mehr Kinder

Gesellschaft Frauen in Deutschland bekommen wieder mehr Kinder

In der Bundesrepublik steigt die Geburtenrate: Nach den jüngsten Zahlen brachte eine Frau im gebärfähigen Alter vergangenes Jahr so viele Kinder zur Welt wie nie in den letzten 25 Jahren.

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Frauen in Deuthscland brachten im Jahr 2014 statistisch gesehen 1,47 Kinder auf die Welt - der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Quelle: Julian Stratenschulte

Wiesbaden. Die Frauen in Deutschland bekommen wieder mehr Kinder: Eine Frau im gebärfähigen Alter brachte nach den neuesten Zahlen - also im Jahr 2014 - statistisch gesehen 1,47 Kinder auf die Welt.

Damit stieg die Geburtenziffer (auch Geburtenrate genannt) zum dritten Mal in Folge. Sie war so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am berichtete. Im Jahr 2013 hatte sie bei 1,42 gelegen.

In allen Bundesländern gab es demnach ein Plus. Das Land mit der höchsten Geburtenziffer war Sachsen (1,57 Kinder je Frau). Die niedrigste Geburtenziffer hatte das Saarland (1,35 Kinder je Frau).

Rund 715 000 Mädchen und Jungen erblickten im Jahr 2014 deutschlandweit das Licht der Welt, mehr waren es zuletzt vor zwölf Jahren (rund 719 000). Frauen im Alter zwischen 29 und 38 Jahren hätten jetzt ihre aufgeschobenen Kinderwünsche verwirklicht, nennen die Statistiker einen Grund für den Anstieg. Zugleich bekamen aber auch jüngere Frauen bis 25 Jahre erstmals seit 1997 nicht weniger Kinder als im Vorjahr, sondern etwa gleich viele.

Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt stieg weiter. Die Mütter der Erstgeborenen waren 2014 im Schnitt 29,5 Jahre alt und damit gut zwei Monate älter als die Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr davor.

Sowohl Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch Frauen mit ausländischem Pass brachten mehr Babys zur Welt. Die Geburtenziffer bei den deutschen Frauen kletterte innerhalb eines Jahres von 1,37 auf 1,42 - bei ausländischen Frauen legte sie von 1,80 auf 1,86 zu.

dpa

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