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In Sachsen brennen zwei Asylunterkünfte

Anschläge wahrscheinlich In Sachsen brennen zwei Asylunterkünfte

In Sachsen haben in der Nacht zu Samstag zwei geplante Asylunterkünfte gebrannt. In einem Fall geht die Polizei von Brandstiftung aus. Im zweiten Fall ist das offiziell noch nicht klar. Aber die Indizien deuten daraufhin, dass auch hier vorsätzlich Feuer gelegt wurde.

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Quelle: Peter Geisler

Dresden. In zwei möglichen Asylunterkünften in Sachsen sind in der Nacht zu Samstag Brände ausgebrochen. Beim Brand mehrerer Wohncontainer in Dippoldiswalde geht die Polizei von Brandstiftung aus, bei dem anderen Fall in einem leerstehenden Hotel in Dresden ist die Ursache unklar, wie die Polizei in der Landeshauptstadt am Samstag mitteilte. Aber die Indizien deuten auch hier auf einen Anschlag hin. Denn in dem Gebäude brach das Feuer zeitgleich an mehreren Stellen aus. Verletzte gab es in beiden Fällen nicht.

Beide Orte waren als mögliche Unterkünfte für Flüchtlinge im Gespräch. In der Flüchtlingskrise sind fremdenfeindliche Protestierer in Sachsen besonders aktiv. Mehrfach sind in dem Bundesland - allerdings auch in anderen Ländern - Brände in potenziellen Asylunterkünften gelegt worden.

Auch in Brandenburg brannten bereits geplante Asylunterkünfte. In Nauen zum Beispiel brannte Ende August eine Sporthalle komplett aus. Sie war als Flüchtlingsunterkunft geplant. Die Täter gingen hier besonders perfide vor, sie leiteten Gas in das Gebäude und setzten es so in Brand.

Von MAZonline

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