Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° stark bewölkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
"Kinderzimmer-Dealer" will vor Gericht aussagen

Prozesse "Kinderzimmer-Dealer" will vor Gericht aussagen

Fast eine Tonne Drogen soll er aus dem Elternhaus heraus verkauft haben - und während seines schwunghaften Handels schließlich nachlässig geworden sein, so dass er aufflog. Vor Gericht will sich der "Kinderzimmer-Dealer" nun äußern.

Voriger Artikel
Reisebus brennt auf A8 aus
Nächster Artikel
US-Studenten kiffen erstmals lieber als zu rauchen

Der Angeklagte gilt als mutmaßlicher Betreiber einer Internet-Drogenplattform.

Quelle: P. Endig/Archiv

Leipzig. Der mutmaßliche Betreiber der Internet-Drogenbörse "Shiny Flakes" will vor Gericht aussagen. Der Anwalt des 20-Jährigen kündigte im Landgericht Leipzig für den nächsten Prozesstermin eine Einlassung des Angeklagten an.

Von einem "Geständnis" wollte er nicht sprechen - der junge Mann werde seine Version darstellen. Der 20-Jährige ist wegen Drogenhandels im großen Stil angeklagt. Aus dem heimischen Kinderzimmer heraus soll der Leipziger über das Internet 914 Kilogramm Rauschgift - alles außer Heroin - und verschreibungspflichtige Tabletten verkauft haben. Die Drogen verschickte er laut Anklage in Päckchen an Kunden im ganzen Land.

Wie die Leipziger Polizei im März mitgeteilt hatte, wurden nach der Festnahme des Angeklagten rund 360 Kilogramm Drogen beschlagnahmt - es ist einer der größten Drogenfunde in Deutschland. Laut Anklage soll der junge Mann am Ende nachlässig geworden sein und Adressaten verwechselt haben, so dass die illegalen Geschäfte aufflogen.

Offen ist noch, ob bei dem 20-Jährigen das Jugend- oder das Erwachsenenstrafrecht angewandt wird. Darüber hatten alle Beteiligten beim Prozessauftakt in einem Rechtsgespräch hinter verschlossenen Türen beraten. Der Prozess wird am 28. September fortgesetzt. (Az: 3 KLs 131 Js 5926/15 jug)

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Buntes

Sollte es für Erst- und Zweitklässler Zensuren geben?

8fa4f978-fcec-11e6-b28c-4abe54cf3b86
Politische Statements auf dem roten Teppich der Oscars

Mit kleinen Anstecknadeln mit der Aufschrift „ACLU“ nutzen einige Hollywoodstars den roten Teppich für ein politisches Statement: Die Bürgerrechtsbewegung „ACLU“ setzt sich unter anderem für Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe ein.