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Los Angeles will Obdachlosigkeit stärker angehen

Obdachlosigkeit Los Angeles will Obdachlosigkeit stärker angehen

Die US-Westküsten-Metropole Los Angeles will die Obdachlosigkeit stärker bekämpfen. Der Stadtrat erklärte einen Ausnahmezustand mit Blick auf die vielen Obdachlosen.

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Von den ungefähr 3,8 Millionen Einwohnern sind rund 26 000 Menschen obdachlos. Foto: Paul Buck

Los Angeles. Die Stadt will nach Angaben der "Los Angeles Times" bis zu 100 Millionen Dollar (etwa 90 Millionen Euro) ausgeben, um das Problem stärker anzugehen. Wo das Geld herkommen soll, war zunächst unklar. Bürgermeister Eric Garcetti hatte zuvor einen Aktionsplan veröffentlicht, der vorsieht, Obdachlose von den Straßen zu holen. Sie sollen etwa in neuen öffentlichen Zentren besser betreut und fürs Erste übergangsweise untergebracht werden.

"Wir müssen alles tun, um Menschen mit unseren vorhandenen Mitteln von der Straße und in Wohnungen und Unterkünfte zu bekommen", sagte Garcetti dem Sender Fox 11.

Stadtrat Mike Bonin kritisierte das bisherige Vorgehen der Behörden und sprach von einem "kollektiven Versagen aller Regierungsstufen im Umgang mit einer bereits seit Generationen andauernden Krise". In der Stadt mit rund 3,8 Millionen Einwohnern sind laut "LA Times" rund 26 000 Menschen obdachlos. Viele leben auf der Straße oder in behelfsmäßigen Zeltlagern, besonders im Westen der Stadt und im Skid Row-Bezirk im Zentrum.

dpa

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