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Sparpotenzial

MAZ-Kolumne vom 30.10.2013 Sparpotenzial

Heute ist Weltspartag. MAZ-Kolumnist Markus "max" Schünemann macht sich Gedanken darüber, was man sich nicht nur an diesem Tag alles sparen könnte. Das Sparen zum Beispiel.

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Quelle: dpa

Heute ist der Weltspartag. Da kann man ja mal überlegen, was man sich sparen kann. Zum Beispiel sparen. Die Deutschen sparen ja immer weniger. Die Bundesbank hat erklärt, im vergangenen Jahr habe der Deutsche nur 10,3 Prozent seines Einkommens gespart. Das ist die niedrigste Quote seit zehn Jahren.

Auch sonst kann man sich heutzutage vieles sparen. Privat- und Intimsphäre beispielsweise. Deshalb feiert die NSA auch so gern den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. Einsparen könnte man auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Der wackere CSU-Mann hat gesagt, dass die Amerikaner versichert haben, dass sie uns nicht abhören. Das müsse man den Freunden glauben.

Leider haben sie geflunkert. Und jetzt fragen sich manche, ob man dem Friedrich nicht das Recht absprechen sollte, den Welttag der geistigen Gesundheit zu feiern. Könnte er sich doch sparen, sagen sie. Aber die Bayern feiern auch den Tag des Allgäuer Weißlackers. Das ist ein Käse. Der hat einen Tag, aber kaum jemanden, der ihn isst.

Es ist eher zu befürchten, dass die Zahl der Welttage zunimmt. Der einzige Tag, den wir uns einigermaßen gründlich sparen, ist ja der Schalttag. Aber alle vier Jahre ist er trotzdem wieder da. max

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