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Messerangriff auf Polizisten in Stockholm

Schweden Messerangriff auf Polizisten in Stockholm

Großeinsatz der Polizei in Stockholm: In der schwedischen Hauptstadt ist ein Polizist an einer U-Bahnstation von einem Mann mit einem Messer angegriffen und offenbar schwer verletzt worden. Der komplette Bereich wurde abgeriegelt.

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Einsatzkräfte der Polizei in Stockholm (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Stockholm. Wie ein Sprecher der Polizei Stockholm bestätigt, hat am Donnerstagvormittag ein Angreifer auf dem Medborgarplatsen im Stockholmer Stadtteil Södermalm einen Polizisten mit dem Messer angegriffen und verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Wie schwer der angegriffene Polizist verletzt wurde, ist unklar. „Er wurde in ein Krankenhaus gebracht“, sagte Polizei-Sprecher Anders Bryngelsson gegenüber schwedischen Medien.

Großaufgebot der Polizei im Einsatz

Die Tat ereignete sich offenbar an der U-Bahnstation des Platzes. Laut „Aftonbladet“ wurde der Polizist am Hals verletzt. Wie die Polizei bestätigt, wurde ein Mann festgenommen. Laut Medienberichten soll ein Kollege des verletzten Polizisten, der mit auf Streife war, den Täter direkt gestellt haben.

Ein Großaufgebot der Polizei riegelte den zentralen Platz ab. Die U-Bahnstation wurde geräumt, Züge hielten dort während des Polizeieinsatzes nicht mehr an. Eine angrenzende Kindertagesstätte mit etwa 70 Kindern wurde ebenfalls abgeriegelt.

Die Hintergründe der Tat sind unklar. Gleichwohl weckt die Attacke Erinnerungen an ähnliche Übergriffe in den vergangenen Wochen: Am 18. August ging ein 18-Jähriger in der finnischen Stadt Turku mit einem Messer auf Passanten los und tötete zwei Menschen. Acht weitere wurden verletzt. Die Polizei vermutet einen islamistischen Hintergrund.

Einen Tag später verletzte in der russischen Ölstadt Surgut in Sibirien ein Mann sieben Menschen mit einem Messer. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat danach für sich, die russischen Behörden gingen davon zunächst aber nicht aus. Stattdessen untersuchen die Ermittler nach offiziellen Angaben den Verdacht auf eine psychische Störung des 19-jährigen Angreifers.

Von RND/zys

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