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Nabu fordert mehr Flächen für naturnahen Hochwasserschutz

Verbände Nabu fordert mehr Flächen für naturnahen Hochwasserschutz

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat mehr naturnahen statt künstlichen Hochwasserschutz gefordert. "Das Juni-Hochwasser sowie die zurückliegenden Fluten an der Elbe machen deutlich, dass es nicht ausreicht, vor allem in technische Bauten zu investieren", sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

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Dächer ragen am 5. Juni 2013 nahe Deggendorf nach einem Dammbruch aus dem Hochwasser der Donau.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Dessau-Roßlau. Deiche und künstliche Gewässer lösten das Problem der hohen Pegelstände auf lange Sicht nicht.

Teile der bereitgestellten Hilfsgelder für die Schäden aus dem vergangenen Hochwasser müssten in den natürlichen Schutz von Flüssen und Auen fließen. Unter anderem sei dafür ein Pakt mit der Landwirtschaft nötig, um Auenflächen aus Ackerflächen zu schaffen.

 

Dadurch könnte Hochwasser aus übertretenden Flüssen natürlich abfließen, um Wohngebiete zu schützen. Bund und Länder seien aufgefordert, die Weichen für eine Neuausrichtung des Hochwasserschutzes zu stellen, betonte Tschimpke.

 

Zu dem zweitägigen Nabu-Treffen in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt waren rund 220 Delegierte aus ganz Deutschland zusammengekommen. Neben dem Hochwasserschutz wollten die Vertreter auch Themen wie den Bundesfreiwilligendienst und die Jagd diskutieren.

dpa

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