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Nach Schüssen in Schweinfurt: Zwei Männer festgenommen

Kriminalität Nach Schüssen in Schweinfurt: Zwei Männer festgenommen

Aufregung in der Schweinfurter Innenstadt: Anwohner hören Schüsse aus einer Wohnung, Polizisten beobachten einen Mann mit einer Waffe an einem Fenster. Am Ende werden zwei Männer festgenommen - die Hintergründe des Schusswechsels sind noch vollkommen unklar.

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Nach den Schüssen aus einer Wohnung in Schweinfurt hat die Polizei zwei Männer festgenommen. Foto: Daniel Karmann

Schweinfurt. Schüsse aus einer Wohnung haben in der bayerischen Stadt Schweinfurt zu einem großen Polizeieinsatz geführt. Donnerstagmittag hatte ein Zeuge gemeldet, dass ein Mann aus einer Wohnung heraus in Richtung Straße feuere.

Die Polizei riegelte das Gebiet sofort ab, Bewohner des Hauses wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht. Nach mehreren Stunden der Belagerung drangen Beamte schließlich in das Haus ein und nahmen zwei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren fest. Die Hintergründe der Schüsse blieben zunächst völlig offen.

Nach dem Eintreffen am Tatort hatten Polizisten einen Mann an einem Fenster im ersten Stock beobachtet, der mit einer augenscheinlich scharfen Schusswaffe hantierte. Außerdem wurden die Beamten aus dem Fenster heraus mehrfach beleidigt. Daraufhin wurde ein auf Verhandlungen mit Straftätern spezialisiertes Team der Polizei sowie ein Spezialeinsatzkommando angefordert, wie die Polizei am Abend mitteilte.

Schließlich gelang es, die beiden Männer in der Wohnung dazu zu bewegen, die Tür zu öffnen. Einer der Beschuldigten wurde bei der Festnahme leicht verletzt. In der Wohnung fanden die Polizisten eine Waffe, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Schreckschusswaffe handelt.

"Der Einsatz ist beendet, die Lage vor Ort wieder sicher", sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Unterfranken. Beide Männer sollten anschließend vernommen werden. Unklar war am Abend noch, ob für die Tatwaffe eine Erlaubnis vorliegt. Gegen die beiden Männer wird unter anderem wegen Beleidigung und Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

dpa

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