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Nepal sammelt Milliarden für Wiederaufbau ein

Erdbeben Nepal sammelt Milliarden für Wiederaufbau ein

250 Millionen davon als Geschenk, 750 Millionen als Kredit mit niedrigen Zinsen. China, der andere große Nachbar des Himalaya-Staates, wollte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua 483 Millionen Dollar geben.

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Eine Weltbank-Mitarbeiterin betrachtet den durch das Beben entstandenen Schaden am Durbar Platz in Kathmandu.

Quelle: Narendra Shrestha

Kathmandu. n. "Nepal steht nicht alleine da", versicherte Indiens Außenministerin Sushma Swaraj.

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und steht nach dem Erdbeben vor einer Herkulesaufgabe. Rund 600 000 Häuser sind zerstört, drei Millionen Menschen obdachlos. Nepals Finanzminister Ram Sharan Mahat sagte, sein Land benötige für den Wiederaufbau schätzungsweise 6,7 Milliarden Dollar. Er erwarte, dass in diesem Finanzjahr nur Steuereinnahmen von 3,9 Milliarden zusammenkommen. Deswegen bittet er die Entwicklungspartner, diese Lücke zu schließen.

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Blick auf den zerstörten Affentempel in Kathmandu: Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.

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Die Asiatische Entwicklungsbank versprach Nepal 600 Millionen Dollar, die Weltbank 500 Millionen. Das sind allerdings fast alles Kredite. Die USA erhöhten nun auf 130 Millionen Dollar. Laut nepalesischen Medien versprach außerdem die Europäische Union 100 Millionen Euro und Japan 260 Millionen Dollar. Zu der Konferenz waren Vertreter aus mehr als 60 Ländern gekommen. Sie begannen den Tag mit einer Schweigeminute für die Toten der Katastrophe.

Indien, der nun größte Geldgeber, versteht Nepal traditionell als einen engen Bündnispartner - und versucht, den Einfluss Chinas dort gering zu halten. Neben der Milliarde für den Wiederaufbau bekomme Nepal noch eine Milliarde Dollar als Entwicklungshilfe über die nächsten fünf Jahre, sagte Indiens Ministerin Swaraj weiter. Nach dem Erdbeben hatte Indien in der "Operation Freundschaft" schon die meisten Helikopter und Soldaten für Rettung und Nothilfe geschickt. Indiens Premierminister Narendra Modi versprach damals, er werde "die Tränen eines jeden Nepalesen trocknen".

dpa

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