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Polizei startet erneut bundesweiten Aufruf im Fall Inga

Notfälle Polizei startet erneut bundesweiten Aufruf im Fall Inga

Ein TV-Aufruf zur Mithilfe bei der Suche nach der seit fast drei Wochen vermissten Inga aus Schönebeck hat mehr als 60 Hinweise gebracht. Der Chefermittler der eigens gebildeten Ermittlungsgruppe "Wald" in Sachsen-Anhalt, Holger Herrmann, hatte in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY.

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Ein von der Polizei veröffentlichtes Foto der seit dem 2. Mai vermissten fünfjährigen Inga.

Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord/dpa

Stendal. Y...ungelöst" noch einmal eindringlich um Tipps zum Verbleib des fünfjährigen Mädchens gebeten. Noch während der Sendung und in der Nacht hätten sich 64 Anrufer bei den Ermittlern gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Eine heiße Spur habe der TV-Aufruf jedoch bisher nicht gebracht.

Einige Zuschauer meldeten nach Angaben des ZDF verdächtige Beobachtungen, andere hätten auf frühere Fälle aufmerksam gemacht. Einige der Anrufer hätten jedoch auch nur ihr Bedauern über das Verschwinden des fünfjährigen Mädchens ausgedrückt. Rund 5,74 Millionen Zuschauer sahen Herrmanns Aufruf über das Kriminalmagazin. Das entspricht einem Marktanteil von 19,1 Prozent.

Herrmann sagte im Gespräch mit Moderator Rudi Cerne, es werde alles daran gesetzt, den Verbleib des Mädchens zu klären. "Wir wollen Inga finden, wir geben Inga nicht auf."

Zeitgleich sucht die Polizei deutschlandweit mit Plakaten nach der kleinen Inga. Die Magdeburger Polizei habe am Mittwoch gut 3500 Plakate von A4- bis Großformat verschickt, sagte Polizeisprecher Marc Becher. In allen Bundesländern würden Kollegen die Suche unterstützen und die Plakate an viel frequentierten Plätzen aufhängen.

Die kleine Inga war am 2. Mai spurlos in einem Waldstück bei Stendal verschwunden. Seitdem wandte sich die Polizei mehrfach an die Öffentlichkeit. Herrmann war zuvor unter anderem bei der MDR-Sendung "Kripo live" zu Gast. Zudem verbreitet die Polizei Fotos des Mädchens über eine eigene Internetseite und Anzeigen auf den digitalen Infotafeln an den größten deutschen Bahnhöfen.

dpa

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