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Regionalzug ausgebrannt - Fahrgäste kommen unverletzt davon

Brände Regionalzug ausgebrannt - Fahrgäste kommen unverletzt davon

Großer Schreck für fast 200 Bahnfahrer am Abend in Berlin: Ihr Zug fängt Feuer und alle müssen raus in Kälte und Dunkelheit. Am Ende steht zwar ein Totalschaden, aber für die Menschen geht die Havarie glimpflich aus.

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Der brennende Regionalzug auf einem Gleis in Berlin-Hellersdorf.

Quelle: Christopher Hams

Berlin. Ein Regionalzug ist am Mittwochabend in Berlin in Flammen aufgegangen. Der Brand im Stadtteil Hellersdorf habe sich von einem Waggon aus auf den gesamten Zug der Niederbarnimer Eisenbahn ausgebreitet, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei wird ein technischer Defekt vermutet. So hätten Passagiere beobachtet, dass das Feuer von einem Schaltkasten ausging.

Schätzungsweise 180 Fahrgäste konnten - unterstützt vom Zugpersonal - die Waggons zwischen den Bahnhöfen Wuhletal und Biesdorf unbeschadet verlassen, wie der Polizeisprecher berichtete. Es sei niemand verletzt worden. Der S-Bahnverkehr der Linie 5 wurde laut einer Bahn-Sprecherin wegen der Löscharbeiten zwischen den Stationen Lichtenberg und Wuhletal unterbrochen. Fahrgäste sollten stattdessen die U-Bahnlinie 5 benutzen. Die Unterbrechung sollte wegen der anschließenden Ermittlungen und Bergung mindestens bis in die Morgenstunden des Donnerstags andauern.

Nach gut drei Stunden, um etwa 23.00 Uhr, waren die Löscharbeiten weitgehend abgeschlossen, so dass die Bundespolizei mit ihren Untersuchungen zur Brandursache beginnen konnte. Es seien etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort gewesen und 29 Einsatzfahrzeuge alarmiert worden, hieß es vonseiten des Lagedienstes der Feuerwehr. Die Leitstelle der Bahn habe sie kurz nach 20.00 Uhr über den Brand informiert.

Der Zug der Niederbarnimer Eisenbahn AG, eines nichtbundeseigenen, privaten Betreibers, war auf der Strecke von Lichtenberg über Strausberg nach Küstrin (Kostrzyn) an der deutsch-polnischen Grenze unterwegs. Er brannte völlig aus, die Feuerwehr sprach von einem Totalschaden.

Zunächst war die Rede von der Nordwestbahn als Betreiber, diese Angabe erwies sich jedoch als falsch.

dpa

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