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Schäden in Puerto Rico noch nicht absehbar

Hurrikan „Maria“ Schäden in Puerto Rico noch nicht absehbar

Hurrikan „Maria“ hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern in Puerto Rico große Schäden und flächendeckende Stromausfälle verursacht. Es gibt überall starke Überschwemmungen und zahlreiche zerstörte Häuser.

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Hurrikan „Maria“ knickte die Strommasten wie Streichhölzer um. Vielerorts kam es zu Stromausfällen.

Quelle: dpa

San Juan. Über Stunden hinweg hat Hurrikan „Maria“ die Bewohner Puerto Ricos in Atem gehalten. Eine tote Person sei bislang gemeldet worden, sagte Gouverneur Ricardo Rosselló am Mittwoch dem Fernsehsender CNN. Durch den Ausfall der Telekommunikationsnetze in einigen Gegenden sei die gesamte Zahl möglicher Todesopfer noch unklar. Zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens verhängte er eine Sperrstunde bis zum kommenden Samstag, um Rettungskräften den Zugang zu betroffenen Gebieten zu erleichtern und die öffentliche Ordnung aufrechtzuhalten.

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Hurrikan „Maria“ hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern in Puerto Rico große Schäden und flächendeckende Stromausfälle verursacht. Es gibt überall starke Überschwemmungen und zahlreiche zerstörte Häuser.

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Der Wirbelsturm der Kategorie vier hatte die Insel am Mittwochmorgen in der Küstenstadt Yabucoa im Südosten erreicht. Er riss Dächer herunter und Türen aus ihren Angeln. Sendemasten stürzten um, vielerorts kam es zu Stromausfällen und Überschwemmungen. Mindestens neun Personen starben durch „Marias“ Auswirkungen in der gesamten Karibik.

Eine Schneise der Verwüstung

„Sobald wir rausgehen können, werden wir unsere Insel zerstört vorfinden“, sagte der Direktor des Katastrophenschutzes in Puerto Rico, Abner Gomez. „Die Informationen, die wir bisher erhalten haben, machen keinen Mut“, sagte er. Der Sturm habe alles auf seinem Weg liegende zerstört.

Im Laufe des Tages stuften Wetterexperten den Hurrikan auf einen Wirbelsturm der Kategorie zwei mit Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometern pro Stunde zurück. Am späten Abend (Ortszeit) und am Donnerstag sollte er an der Dominikanischen Republik vorbeiziehen.

In Puerto Rico standen knapp 90 Prozent aller Verbraucher ohne Strom da. Viele Straßen entwickelten sich zu Flüssen, in denen Dutzende halb versunkene Fahrzeuge zu sehen waren. Der Sturm traf die Insel inmitten einer Wirtschaftskrise. Die Schulden sind hoch, die Regierung hat bereits vor einem Finanzengpass gewarnt.

Auf den Nachbarinseln werden Touristen in Sicherheit gebracht

Rosselló machte den Bewohnern trotzdem Mut: „Wir sind stärker als jeder Hurrikan“, erklärte er. Gemeinsam werde man den Wiederaufbau schaffen. Er bat US-Präsident Donald Trump, die Insel zur Katastrophenzone zu erklären. Das würde den Weg für Hilfen des Bundes frei machen. Trump twitterte: „Puerto Rico ist von einem neuen Monster-Hurrikan getroffen worden. Seid vorsichtig, im Herzen sind wir bei euch - werden da sein, um zu helfen!“

In Vorbereitung auf „Maria“ brachten die Behörden in der Dominikanischen Republik indes rund 4000 Touristen von einem Urlaubsort ganz im Osten in die Hauptstadt Santo Domingo. Ungefähr 100 Flüge wurden gestrichen, Schulunterricht fiel aus.

Die Tourismusbehörde auf den Amerikanischen Jungferninseln erklärte, Urlauber sollten ihre geplanten Trips in das Gebiet verschieben. Die Insel Saint Croix habe vorerst mit Wiederaufbauarbeiten nach „Maria“ zu tun. Gleiches gelte für die von „Irma“ zuvor getroffenen Inseln Saint Thomas und Saint John.

Von AP/dpa/RND

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