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Schütze in Einkaufszentrum bei New York tot gefunden

Kriminalität Schütze in Einkaufszentrum bei New York tot gefunden

Panik und Entsetzen in einem Einkaufszentrum bei New York: Ein schwarz gekleideter, bewaffneter Mann hat in der auch bei Touristen beliebten Garden State Plaza Mall ohne Vorwarnung um sich geschossen.

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Auf dem über Instagram verbreitetem Bild ist der Polizeieinsatz vor der Garden State Plaza Mall zu sehen.

Quelle: Str

New York. Nach einem Großeinsatz entdeckte die Polizei die Leiche des mutmaßlichen Täters später in einer dunklen Ecke des Einkaufszentrums. Der 20-Jährige habe sich selbst erschossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Mann hatte am Montagabend (Ortszeit) kurz vor Geschäftsschluss ein Kaufhaus in der riesigen Mall betreten und um sich geschossen. Verletzt wurde niemand. Die Waffe habe er seinem Bruder gestohlen, sagte Staatsanwalt John Molinelli. Der Schütze soll einen Motorradhelm sowie eine Art Schutzweste getragen und eine Sicherheitskamera zerschossen haben.

"Alle sind weggerannt", sagte Allie Cozic, die in dem Einkaufszentrum arbeitet, dem Nachrichtensender CNN. "Es war wie in einem Horrorfilm, wenn der Mörder so ganz langsam läuft." Er habe mindestens sechs oder sieben Schüsse gehört, erzählte Eddie Kahmann, der ebenfalls in der Shopping Mall arbeitet. "Die Menschen liefen herum wie verrückt. Ich habe die Türen zugemacht, das Licht und die Musik ausgeschaltet und mich im hinteren Teil meines Ladens versteckt." Viele andere Menschen flohen aus dem Einkaufszentrum.

Zahlreiche Kunden und Mitarbeiter der Läden waren aber noch in der Mall, als die Polizei die Suche nach dem Schützen begann. Dabei wurde Laden für Laden durchkämmt. Obwohl hunderte Polizisten an dem Großeinsatz beteiligt waren, dauerte es Stunden, bis sie die Leiche des mutmaßlichen Täters fanden.

Auch am frühen Dienstagmorgen waren noch etwa 100 Kunden in dem Einkaufszentrum, die von der Polizei nach Ende des Großeinsatzes in Sicherheit gebracht wurden. Der mutmaßliche Täter sei polizeibekannt, teilte Staatsanwalt Molinelli mit. Er sei schon oft wegen Drogenmissbrauchs aufgefallen. Man gehe davon aus, dass er niemanden habe umbringen, sondern sich selbst töten wollte.

Paramus liegt zwar im Bundesstaat New Jersey, ist aber nur gut 20 Autominuten von Manhattan entfernt. In dem Vorort sind viele Einkaufszentren, die von New Yorkern und auch Touristen frequentiert werden. Die Mall wurde im Jahr 1957 gebaut und gilt als eines der ersten Vorort-Einkaufszentren der USA. Auf fast 200 000 Quadratmetern finden sich etwa 300 Läden, womit sie zu den größten Einkaufszentren der USA gehört.

dpa

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