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Schulen und Kita in Barsbüttel nach Amokdrohung geschlossen

Kriminalität Schulen und Kita in Barsbüttel nach Amokdrohung geschlossen

Anfang des Jahres fiel in einer Schule in Schleswig-Holstein nach einem Drohschreiben der Unterricht für einen Tag aus. Knapp elf Monate später wird die Schule wieder geschlossen - wieder wegen einer alarmierenden E-Mail.

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Polizisten stehen in Barsbüttel vor der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule, die wegen einer anonymen Drohung geschlossen blieb.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Barsbüttel. Wegen einer anonymen Drohung sind in Schleswig-Holstein zwei Schulen und eine Kita geschlossen geblieben. "In einer E-Mail wurde ein Amoklauf angekündigt", sagte Sonja Kurz von der Polizeidirektion Ratzeburg am Donnerstag.

Bis Freitagmittag sei nichts passiert. Die Polizei wolle nun ermitteln, wer das an die Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule in Barsbüttel gerichtete Schreiben verfasst hat.

Nach Eingang der E-Mail am Donnerstagabend hätten Bildungsministerium, Schulleitung und Polizei entschieden, den Unterricht ausfallen zu lassen. "Die Information an die Kinder und Eltern hat gut geklappt", sagte Kurz. Nur eine Handvoll Schüler sei erschienen.

Polizisten standen vor der Schule, um Schüler nach Hause zu schicken. Die Schule wurde untersucht, 21 Beamte waren im Einsatz. Knapp 1050 Schüler waren von dem Unterrichtsausfall betroffen.

Bereits im Januar war an der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule und an zwei Schulen im benachbarten Glinde nach einem Drohschreiben Unterricht ausgefallen. Auf den ersten Blick gebe es eher keine Verbindungen zum aktuellen Fall, sagte Holger Meinke von der Polizeidirektion Ratzeburg. "Wir hoffen, dass es wieder im Sande verläuft wie beim letzten Mal", sagte Barsbüttels stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Böckmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

Am Freitagmorgen hatte Meinke von einer "Bedrohungslage" gesprochen. Der Hinweis in der E-Mail sei "konkret gezielt" auf die Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule gemünzt gewesen.

dpa

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