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Sonde auf dem Weg zum Mars - Kontakt mit der Erde hergestellt

Raumfahrt Sonde auf dem Weg zum Mars - Kontakt mit der Erde hergestellt

Zusammen wollen die Raumfahrtagenturen Esa und Roskosmos die Mars-Forschung vorantreiben. Mit ihrem ExoMars-Projekt gehen sie der Frage nach, ob es auf dem Roten Planeten Leben gab oder gibt. Doch auch nach dem erfolgreichen Start kann die Mission noch scheitern.

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Start der Proton-M-Rakete auf dem russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. Nach etwa zehn Minuten erreichte die Rakete planmäßig den Erdorbit. Foto/Sergei Savostyanov/TASS

Quelle: Sergei Savostyanov

Baikonur/Darmstadt. Die von Europa und Russland zur Mars-Forschung ins Weltall geschickte Sonde ist auf dem Weg zum Roten Planeten. Zwölf Stunden nach dem Start vom russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan haben Kontrolleure gestern Abend das erste Signal des Satelliten empfangen.

"Wir sind auf dem Weg zum Mars", sagte der per Telefon nach Darmstadt geschaltete Chef der europäischen Raumfahrtagentur Esa, Jan Wörner. Von hier aus werden Satelliten im Raumfahrtkontrollzentrum Esoc gesteuert. Bei dem mehrere Milliarden Euro teuren Projekt ExoMars wollen die Esa und ihre Partnerbehörde Roskosmos nach Spuren von Leben auf dem Nachbarplaneten der Erde suchen.

Eine russische Proton-Rakete hatte den Forschungssatelliten und ein Testlandemodul ins All gebracht. Der Satellit Trace Gas Orbiter (TGO) soll künftig unter anderem die Zusammensetzung der Mars-Atmosphäre analysieren. Die Landeeinheit "Schiaparelli" soll nach Plan am 19. Oktober auf dem Mars aufsetzen. Es wäre die erste erfolgreiche Landung der Esa auf dem Mars. Damit will die Raumfahrtagentur Erfahrung sammeln für die Landung eines Rovers, der 2018 starten soll. Dies könnte aber auch um zwei Jahre auf 2020 verschoben werden.

dpa

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