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Terrorwarnung in Leipziger Hotel - Polizei sichert Gelände

Hotel „Fürstenhof“ Terrorwarnung in Leipziger Hotel - Polizei sichert Gelände

Terrorwarnung in Leipzig: Schwer bewaffnete Polizisten sichern dort das Hotel „Fürstenhof“. Ein unbekannter Anrufer hatte in der Nacht mit einem Terroranschlag gedroht.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Leipzig. Im Leipziger Hotel „Fürstenhof“ hat ein unbekannter Anrufer in der Nacht zum Dienstag mit einem Terroranschlag gedroht. Wie die Polizei mitteilte, ging der Anruf gegen 2.50 Uhr in der Nobelherberge am nördlichen Innenstadtring ein. „Der Anrufer hat eine kurze Terrorwarnung ausgesprochen und danach sofort wieder aufgelegt“, erklärte Behördensprecher Uwe Voigt am Dienstagvormittag gegenüber LVZ.de.

Die Mitarbeiter des Hotels verständigten sofort die Beamten, die das Gebäude und die Tiefgarage in der Nacht akribisch durchsuchten und Zeugen des Anrufs befragten. Bei der Suche kamen auch Spürhunde und Bombenspezialisten zum Einsatz. Bisher sei allerdings kein Sprengsatz oder eine Attrappe gefunden worden, so Voigt weiter.

Am Morgen und Vormittag weiteten die Beamten die Suchmaßnahmen noch einmal aus, fahndeten unter anderem auch in der benachbarten Evangelisch Reformierten Kirche und auf einer Baustelle. Über dem gebäude kreist ein Hubschrauber. Zudem wurden schwer bewaffnete Spezialkräfte an allen Ein- und Ausgängen sowie an den Zufahrtsstraßen zum Hotel „Fürstenhof“ postiert. „Wir nehmen die Drohung sehr ernst, kontrollieren jeden der rein und raus will“, so Voigt weiter. Insgesamt seien inzwischen mehr als 100 Beamte im Einsatz.

Von einer Evakuierung des „Fürstenhof“ wurde bisher noch abgesehen. „Die meisten Bewohner haben das Hotel ohnehin am Morgen verlassen, um ihrer Arbeit nachzugehen“, erklärte Uwe Voigt. Sollte sich die Lage verschärfen, könnten weitere Maßnahmen folgen.

Genaue Angaben zur Art der Terrorwarnung ließ der Behördensprecher offen. Der nächtliche Anruf im Hotel sei sehr kurz gewesen, hieß es. Medienberichte, wonach die Terrorwarnung angeblich in gebrochenem Deutsch vorgetragen wurde, verneinte Voigt. Der Anruf sei sehr kurz gewesen.

Von LVZ, Matthias Puppe

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