Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Tödliche Attacke auf der Straße in Berlin

Kriminalität Tödliche Attacke auf der Straße in Berlin

Unbekannte fahren in Berlin-Wedding vor. Es fallen Schüsse, Messer werden gezückt. Nach der Attacke ist ein Mensch tot, drei weitere sind schwer verletzt. Am Tag danach sammeln Ermittler erste Hinweise.

Voriger Artikel
Dobrindt will Alkohol- und Drogenkontrollen für Piloten
Nächster Artikel
Dauerregen in Dänemark

Blutspuren sind am Tatort der tödlichen Attacke zu sehen.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Berlin. Wie im Krimi: Mitten am Tag greifen Unbekannte vier Männer auf einer Straße an - mit Messern und mindestens einer Schusswaffe. Hinterher ist eines der Opfer tot, drei sind schwer verletzt.

Nach der Gewalttat im Berliner Stadtteil Wedding am zweiten Weihnachtsfeiertag sucht die Polizei nach Hinweisen von Zeugen und Überlebenden, die zu den geflüchteten Tätern führen könnten.

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-151227-99-577156_large_4_3.jpg

Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln.

Zur Bildergalerie

Die drei Schwerverletzten wurden am Sonntag im Krankenhaus vernommen. Auch Zeugen der Attacke wurden befragt. "Es ist am helllichten Tage in einer Wohngegend passiert", sagte eine Polizeisprecherin. "Da schauen Leute aus dem Fenster."

Die vier Opfer waren nach den Ermittlungen am Samstagmittag attackiert worden, als sie ein Haus in der Hochstädter Straße verlassen hatten. Ein 31-Jähriger kam dabei ums Leben. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Nach Erkenntnissen der Polizei aufgrund erster Befragungen flüchteten die Unbekannten mit mehreren Fahrzeugen. Zunächst waren die Ermittler von einem Wagen ausgegangen.

Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Die Opfer stammen nach Angaben der Polizei aus Bosnien-Herzegowina. Medienberichte, nach denen es sich um rivalisierende Familien handeln soll, bestätigte die Polizei zunächst nicht. "Grundsätzlich wird alles beleuchtet", sagte eine Sprecherin jedoch.

Etwa 50 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben nach der Tat vor dem Krankenhaus versammelt, in dem die Verletzten lagen. Es sei aber friedlich geblieben. Dutzende Trauernde waren demnach nach dem Angriff auch an den Tatort gekommen, um zu trauern. Am Sonntag waren morgens noch einige vor Ort, später war der Tatort aber weitgehend verlassen.

Der getötete 31-Jährige war noch am Tag des Angriffs obduziert worden. Er hatte Schuss- und Stichverletzungen. Für die anderen Männer im Alter von 36, 44 und 56 Jahren bestand laut Polizei keine Lebensgefahr.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Buntes

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

f24bca64-bd47-11e6-93cf-1fd3784f57b6
Vom Aussterben bedroht: Diese Arten stehen auf der Roten Liste

Tierschützer sind besorgt: „Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Außer der Giraffe, stehen zahlreiche weitere Tiere auf der Todesliste.