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US-Flugzeug nach Tod von Piloten notgelandet

Luftverkehr US-Flugzeug nach Tod von Piloten notgelandet

Auf dem Flug von Phoenix nach Boston stirbt ein Pilot. Sein Co-Pilot landet das Flugzeug wenig später sicher in der Stadt Syracuse im Bundesstaat New York. Alles Routine, heißt es laut Expertenmeinung.

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Auf einem Flug einer American Airlines-Maschine von Phoenix nach Boston ist der Pilot während des Fluges verstorben.

Quelle: Michael Reynolds/Archiv

New York. Nach dem Tod eines der beiden Piloten hat eine Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines die Route ändern und notlanden müssen.

Flug American 550 war in der Nacht zum Montag auf dem Weg von Phoenix (Arizona) zur Ostküstenmetropole Boston, als der Copilot Medienberichten zufolge plötzlich einen medizinischen Notfall meldete. Der Kapitän sei "arbeitsunfähig", funkte er an den Kontrollturm in Syracuse im Bundesstaat New York, wie der Lokalsender WBZ-TV unter Berufung auf eine Abschrift des Funkspruchs berichtete.

Der Airbus A320 mit 147 Passagieren und fünf Crewmitgliedern landete sicher auf dem Flughafen von Syracuse. Der Nachrichten-Website Syracuse.com zufolge brachte eine Ersatz-Crew die Reisenden nach Boston. "Dies ist ein schrecklich trauriges Ereignis, und American Airlines konzentriert sich derzeit darauf, sich um die Familie des Piloten zu kümmern sowie um die American-Airlines-Besatzung und Passagiere an Bord des Fluges", teilte eine Sprecherin der Fluggesellschaft mit.

American-Chef Doug Parker lobte die Besatzung: "Sie haben sich auf außergewöhnliche Weise um den Piloten, um einander und um unsere Kunden gekümmert", sagte Parker am Montag laut Syracuse.com.

Die Todesursache wurde bislang nicht veröffentlicht. Der 57-jährige Kapitän war seit 1990 Pilot. Laut Experten bedeutet ein solcher Todesfall keine unmittelbare Gefahr für Passagiere. Verkehrsflugzeuge würden von Pilotenteams geflogen, um zu gewährleisten, dass ein zweiter Pilot das Flugzeug in einem Notfall steuern könne. "Dies ist eine Tragödie, und seine Familie tut mir sehr leid", sagte der Luftfahrtexperte und Ex-Pilot John Cox der Zeitung "The Arizona Republic". "Aber war dies eine Gefahr für die Passagiere? Nein".

dpa

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