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Umfrage: Es wird weniger gepfiffen

Gesellschaft Umfrage: Es wird weniger gepfiffen

Die Deutschen pfeifen gern, besagt eine Umfrage. Dennoch sind solche Töne nach Ansicht vieler Menschen immer seltener zu hören. An den eigenen Pfeif-Künsten liegt es wohl nicht.

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Die Schauspielerin und Sängerin Ilse Werner pfeift ein Lied in der Sendung «Wetten, dass...?».

Quelle: Hans-Hermann Wöstmann/Archiv

Berlin. Pfeifen ist nach dem Empfinden vieler Menschen aus der Mode geraten. 59 Prozent der Befragten antworteten in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, es werde in Deutschland weniger gepfiffen als früher.

Mehr meinen nur drei Prozent zu hören. 18 Prozent gehen von unverändertem Gepfeife aus. An ihren eigenen Künsten zweifeln 45 Prozent der Befragten. Fast ebenso viele - 40 Prozent - geben aber an, gut bis sehr gut pfeifen zu können.

Professionelle Künstler wie die Schauspielerin Ilse Werner (1921-2005), die mit einem Pfeif-Solo in einem Song der Rockband Die Ärzte zu hören ist, gibt es inzwischen kaum mehr. Privat flöten aber 78 Prozent der nun Befragten zumindest ab und zu vor sich hin. Nur etwa ein Fünftel (21 Prozent) der Männer und Frauen spitzt demnach nie die Lippen.

Geteilter Ansicht ist die Gesellschaft beim Zuhören: 43 Prozent der Befragten mögen es, jemanden pfeifen zu hören, 34 Prozent können dem nichts abgewinnen. 23 Prozent haben dazu keine Meinung oder tun sie zumindest nicht kund.

Es gibt einen ordentlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern: 47 Prozent der Frauen geben an, anderen gern beim Pfeifen zuzuhören - aber nur 39 Prozent der Männer.

Ähnlich groß ist die Geschlechter-Differenz in der Umfrage sonst nur bei denjenigen, die von sich selbst sagen, sie pfiffen niemals: Nur 16 Prozent der männlichen Befragten geben dies an - aber 27 Prozent der weiblichen.

dpa

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