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Umstrittene Touristensteuer auf Mallorca in Kraft

Tourismus Umstrittene Touristensteuer auf Mallorca in Kraft

Urlauber müssen auf Mallorca nun eine zusätzliche Abgabe zahlen. Die Hoteliers sind gegen die neue Tourismussteuer. Die linke Regionalregierung verspricht, das Geld sinnvoll auszugegeben.

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Strandleben an der Playa de Palma auf Mallorca. Foto: Jens Kalaene

Palma de Mallorca. Urlauber müssen auf Mallorca ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Auf der spanischen Ferieninsel und auch auf den restlichen Balearen trat am Freitag eine umstrittene Touristensteuer in Kraft.

Hotels und andere Ferienunterkünfte verlangen von ihren Gästen pro Person und Nacht bis zu zwei Euro. Zusätzlich werden zehn Prozent Mehrwertsteuer erhoben.

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Ab heute müssen Mallorca-Urlauber eine Übernachtungssteuer zahlen - allerdings nur zwischen 25 Cent und zwei Euro.

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Die Einführung der neuen Abgabe war vom Parlament der Balearen in Palma de Mallorca im Frühjahr beschlossen worden. Die Steuer gilt auch für die Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera. Das Geld will die linke Regionalregierung in erster Linie für Umweltschutz und zur Förderung des nachhaltigen Tourismus verwenden. Der Verband der Hoteliers auf Mallorca (FEHM) klagt derweil, die Maßnahme werde der Wettbewerbsfähigkeit der Balearen schaden.

"Wir haben alle Beteiligten langfristig informiert und erwarten keine Komplikationen", erklärte Tourismusminister Biel Barceló. Mehrsprachige Info-Flyer mit dem Slogan "Dein Urlaub. Deine Inseln. Dein Beitrag" wurden nach Angaben der Behörden an die Hotels ausgeliefert. Zudem wurde eine Internetseite über die "Steuer für nachhaltigen Tourismus" freigeschaltet.

Je nach Art der Herberge werden pro Person und Nacht zwischen 0,50 und 2,00 Euro fällig. In der Nebensaison wird der Betrag halbiert. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren sind von der Abgabe befreit.

Auch Passagiere von Kreuzfahrtschiffen müssen die Kreditkarte oder das Portemonnaie zücken. Theoretisch müssen auch Urlauber zahlen, die Privat-Wohnungen oder -Häuser mieten. Die meisten dieser Immobilien sind allerdings nicht als Ferienunterkunft angemeldet.

dpa

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