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Viele Fitnessstudios haben miese Klauseln

Allgemeine Geschäftsbedingungen Viele Fitnessstudios haben miese Klauseln

Wer viel schwitzt, soll auch viel trinken – doch manche Fitnessstudios sehen es gar nicht gern, wenn man sich selbst etwas mitbringt. Das Verbot, eigene Getränke mitzubringen, sei nur eine von vielen Regelungen, die Studiobetreiber unerlaubterweise in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen verwenden, geben Verbraucherzentralen zu bedenken.

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Wenn ein Frauenstudio plötzlich Männerkurse anbietet, ist das ein Kündigungsgrund.

Quelle: dpa

Potsdam. Kunden von Fitnessstudios dürfen grundsätzlich eigene Getränke mit zum Training bringen. Regelungen, nach denen eigene Getränke in manchen Fitnessstudios verboten sind, seien unrechtmäßig. Darüber informiert die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Der Betreiber eines Studios könne höchstens aus Sicherheitsgründen Glasflaschen untersagen.

Das Verbot, eigene Getränke mitzubringen, sei nur eine von vielen Regelungen, die Studiobetreiber unerlaubterweise in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen verwenden. Ein häufiges Streitthema sei außerdem die Kündigung in Fitnessstudios. In der Regel haben die Verträge eine Laufzeit von zwei Jahren. Einmal unterschrieben, kommen Kunden schwer aus dem Vertrag, gibt die Verbraucherzentrale Hamburg zu bedenken. Deshalb seien kürzere Vertragslaufzeiten empfehlenswert.

Verbraucherschützer sammeln Beschwerden von Mitgliedern

Wer außerordentlich kündigen will, braucht gute Gründe. Zum Beispiel kann ein Kunde, der eine dauerhafte Erkrankung hat, die ein Arzt mit einem Attest bescheinigt, vorzeitig aus dem Vertrag kommen. Ein weiterer Grund ist ein Umzug des Studios – auch innerhalb des Stadtgebiets. Oder wenn ein reines Frauenstudio plötzlich ein Trainingskonzept für Männer und Frauen anbietet.

Die Verbraucherschützer sammeln derzeit bundesweit Beschwerden von Fitnessstudio-Kunden. Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg kann sich jeder online an der Umfrage beteiligen. Abgefragt wird etwa, ob es Probleme mit der Kündigung gab, im Studio unerwartet die Preise erhöht wurden oder der Betreiber die Trainingszeiten stark eingeschränkt hat.

Von MAZonline

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