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Vor Hamburg auf Grund gelaufener Frachter wieder frei

Unfälle Vor Hamburg auf Grund gelaufener Frachter wieder frei

Am Sonntag ist erneut ein Frachter auf der Elbe vor Hamburg auf Grund gelaufen. Doch anders als der Container-Riesen "Indian Ocean" kam die "Sandnes" schon nach mehreren Stunden wieder frei.

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Im linken unteren Eck sind ein paar Schaulustige zu sehen. Die Menschen wirken wie Miniaturen im Vergleich zu dem havarierten Stahlkoloss «Sandnes».

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Ein kurz vor dem Hamburger Hafen auf Grund gelaufener Frachter ist am Abend wieder freigekommen. Fünf Schlepper seien im Einsatz gewesen, um die 166 Meter lange und 24 Meter breite "Sandnes" zurück in tieferes Wasser zu bugsieren, wie eine Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg sagte.

Die Aktion sei ohne Probleme verlaufen. Die "Sandnes" war am Morgen auf dem Weg von der Werft in die Elbe in Höhe des Mühlenberger Lochs auf Schlick gelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Das Schiff war demnach nicht beladen, Menschen waren nicht in Gefahr. Betriebsstoffe seien nicht ausgelaufen, die Wasserschutzpolizei habe am Vormittag an Bord des Schiffs vor Hamburg-Cranz ermittelt.

Der Fall sei nicht mit dem des Container-Riesen "Indian Ocean" vergleichbar, der Anfang Februar tagelang in der Elbe feststeckte, sagte der Polizeisprecher. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

dpa

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