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Waldbrände in Kalifornien: Teilerfolg und neue Warnungen

Brände Waldbrände in Kalifornien: Teilerfolg und neue Warnungen

In den Waldbrandgebieten in Kalifornien haben die Feuerwehrleute unterstützt von Regen Teilerfolge erzielt. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, Jerry Brown, warnte dennoch vor Bränden "epischen Ausmaßes".

San Francisco. Bei einem Besuch in der von gefährlichen Feuern heimgesuchten Clear-Lake-Region im Norden des Westküstenstaates forderte er, mehr für den Klimaschutz zu tun. Denn mehr Dürren fördern auch die Brandgefahr. Wetterforscher sagten schon für die kommenden Tage wieder Hitze und Gewitter voraus - wodurch sich neue Brände entzünden könnten.

Zuvor hatten zum Teil kühlere Temperaturen und Regenschauer den Feuerwehren beim Löschen der Busch- und Waldbrände geholfen. Am Donnerstag brachte die Feuerwehr laut Medien das sogenannte Rocky Fire zu 45 Prozent unter Kontrolle. Nach Evakuierungen konnten die ersten Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Die Behörden forderten die Menschen jedoch auf, achtsam zu bleiben. Tausende Häuser seien weiter von den Flammen bedroht, zitierte der Sender CNN die Einsatzkräfte.

Wetterprognosen zufolge sollten die Temperaturen wieder auf über 30 Grad steigen. Der Niederschlag sollte dann ausbleiben. Dies drohe, Brände weiter anzufachen. Zudem wurde für Nordkalifornien eine Unwetterwarnung herausgegeben - mit dem Hinweis auf die Gefahr von Gewittern und Blitzschlägen, die in ausgetrockneten Waldgebieten neue Feuer entfachen könnten.

Nach der bisherigen Bilanz wurden 43 Wohnhäuser zerstört. Erst Mitte August sei - wenn es gut geht - mit einer vollständigen Eindämmung der Flammen des Rocky-Feuers zu rechnen, hieß es.

Angesichts der langen Dürre und steigender Temperaturen sagte Kaliforniens Gouverneur Brown: "Kalifornien brennt." Das "Rocky Fire" in der Nähe des Bergzugs Rocky Ridge sei ein "Weckruf". Man müsse verstärkt gegen die Ursachen des Klimawandels vorgehen.

Die seit Ende Juli wütenden Wald- und Buschfeuer rund 160 Kilometer nördlich von San Francisco haben nach Angaben der Brandschutzbehörde des US-Bundesstaates (Cal Fire) eine Fläche von mehr als 280 Quadratkilometern verwüstet, was etwa der Größe der Stadt Dortmund entspricht.

dpa

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