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Wenn zwei sich trennen – freuen sich die Gaffer

Pietro und Sarah Lombardi Wenn zwei sich trennen – freuen sich die Gaffer

Haben Sie sich in dieser Woche auch des öfteren gefragt: Wer sind Sarah und Pietro Lombardi? Und wen interessiert das eigentlich, dass diese C-Promis sich getrennt haben? MAZ-Autor Lars Grote ist dem Phänomen der indiskreten Boulevard-Gaffer nachgegangen.

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Rosenkrieg mit hoher Quote: Pietro und Sarah Lombardi.

Quelle: dpa

Berlin.

So viele Fragezeichen. Und gleich noch eines: Wer sind Sarah und Pietro Lombardi eigentlich?

Sie sind Sänger aus dem Fach, das man wohl Schlager nennt. Und gerade dachte man, der Schlager sei jetzt aus dem Gröbsten raus, es gehe nicht mehr um die falschen Tränen oder schiefen Reime. Sarah und Pietro Lombardi, beide 24 Jahre, sind frisch getrennt, das gibt ein Beben auf dem Boulevard. Sie lernten sich 2011 in der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ kennen, wurden ein Paar, bevor sie ins Finale zogen, traten gegeneinander an, sie trugen Hochzeitssachen auf der Bühne. Pietro gewann.

Sie bauten ein Haus. Heirateten auch im echten Leben. Vor einem Jahr kriegten sie ihren Sohn. Alles in Filmen auf RTL 2 dokumentiert. Die Kleinbürgerromanze bekam Quoten, befeuert von der Sehnsucht nach Glamour (Vorbild: Angelina Jolie und Brad Pitt) und dem Bedürfnis, einem Freak ins Auge zu sehen (Vorbild: Daniel Küblböck). Denn Pietro ist ein unverstellter Typ mit schiefer Truckermütze. Als er in den Kreißsaal kam, rief er: „Alter, so kriegt man ein Kind? Voll Chiller!“ Dann hat er „Strapse“ und „Strampler“ verwechselt.

Es ist nicht unbedingt die Sprache, die man seinen Kindern wünscht, doch bitte, Pietro wackelt so schön mit der Stimme, wenn er Liebeslieder singt. Er saß naiv in Talkshows, Sarah hielt seine Hand wie eine Krankenschwester – man hoffte, vielleicht geht‘s gut, wenn sie sich gegenseitig aus der Patsche helfen. Zwei junge Leute ohne große Ausbildung, plötzlich auf der großen Bühne. Leider war es die Bühne des Privatfernsehens, wo alle Träume rosa ausgeleuchtet werden. Man beißt in dieser Welt auf Watte. Nirgendwo ein Vollkornbrot, wo man sich stärken könnte für einen Disput mit Journalisten, für einen Gang auf die Behörden oder einen Schritt in jene Welt, die nicht mehr voller Geigen hängt und voller Liebeslieder, die mit Tremolo gepuffert sind.

Nun schaut die „Bild“ vorbei, denn Sarah „kuschelt fremd“, wie man auf Handyfotos sieht, sie wurden zugespielt aus anonymer Quelle. „Bild“ schreibt: „In Sarahs Auto fand sich ein Hinweis, dass sie eine temporäre Wohnung angemietet hat.“

Zeit des Raunens, Zeit der Gaffer. Wir ziehen den Vorhang zu. Über Liebe reden wir im Mai wieder.

Von Lars Grote

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