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Züge stoppen wegen Flammen und Rauch

Brände in ICE und Regionalzug Züge stoppen wegen Flammen und Rauch

Eine Stichflamme an einer Klimaanlage und ein Brand in einem Toilettenraum haben zwei ICE-Züge lahmgelegt. Beide Vorfälle ereigneten sich in Baden-Württemberg, wo sich zudem Qualm an einem Regionalzug bildete. Einige Passagiere kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Die Ursachen der Brände sind zum Teil technischer Natur.

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Ein ICE auf der Strecke durchs Rheintal: Wegen eines Brandes mussten 250 Fahrgäste einen ICE in Mannheim verlassen.

Quelle: Patrick Seeger/Symbol

Stuttgart/Mannheim. Eine Stichflamme an einer Klimaanlage und ein Brand in einem Toilettenraum haben zwei ICE-Züge lahmgelegt. Beide Vorfälle ereigneten sich in Baden-Württemberg, wo sich zudem Qualm an einem Regionalzug bildete. Insgesamt waren etwa 440 Fahrgäste betroffen. Verletzt wurde nach Angaben der Bundespolizei und der Deutschen Bahn niemand, aber einige Menschen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden stand zunächst nicht fest.

 Bei einem ICE in Stuttgart könnte am Montagabend nach Auskunft eines Bahnsprechers ein kaputter Kondensator zu der Stichflamme an der Klimaanlage geführt haben. Bei dem zweiten ICE in Mannheim sei in der Nacht zum Dienstag während der Fahrt ein Feuer im Mülleimer einer Zugtoilette ausgebrochen. Bei dem Interregio-Express im schwäbischen Aulendorf geht die Bundespolizei davon aus, dass Öl austrat und auf heißes Metall tropfte, so dass es qualmte.

 Der Vorfall im Stuttgarter Hauptbahnhof hatte keine Folgen für den übrigen Bahnverkehr. Rund 40 Menschen konnten die Fahrt von Berlin nach München mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE, den die Polizei in Mannheim aus dem Verkehr zog, war auf dem Weg von Dortmund nach München. Zugbegleiter und ein Reisender löschten noch während der Fahrt das Feuer. 250 Fahrgäste konnten am Dienstag rund zwei Stunden später mit einem Ersatzzug weiter nach München fahren. Die Ermittler schließen weder eine technische Störung noch Brandstiftung aus.

dpa

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