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Zweitägige Suche nach vermisster Inga im Wald beendet

Notfälle Zweitägige Suche nach vermisster Inga im Wald beendet

Hunderte Polizisten haben auf der Suche nach der vermissten Inga erneut ein Gebiet in Sachsen-Anhalt durchkämmt. Etwa 320 Ermittler, Kriminal- und Schutzbeamte waren seit dem späten Vormittag in dem dichten Wald bei Stendal unterwegs, wie Polizeisprecher Mike von Hoff sagte.

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Im Fall der vermissten Inga aus Schönebeck durchsucht die Polizei erneut ein Waldstück bei Stendal.

Quelle: Florian Voigt

Stendal. Zudem sei ein Hubschrauber angefordert worden. Er flog am Nachmittag über schwer zugängliche Bereiche. Als Beispiel nannte von Hoff Abhänge an einer nahe gelegenen Hochgeschwindigkeits-Zugtrasse. Trotz des großen Aufgebots mussten die Ermittler die Suche am Abend ohne konkrete neue Spur beenden.

Bereits am Mittwoch hatten 375 Polizisten das etwa 1000 Hektar große Waldstück näher unter die Lupe genommen. Es liegt etwa fünf Kilometer südlich von Wilhelmshof, wo das fünfjährige Mädchen am 2. Mai spurlos verschwand. Trotz der großangelegten Aktion wurde laut dem Polizeisprecher zunächst nichts entdeckt, das im Zusammenhang mit Inga stehen könnte.

Der jetzt durchkämmte Wald wurde laut Polizei erstmals abgesucht. Direkt nach dem Verschwinden des Mädchens hatten 1000 Helfer vier Tage und Nächte lang einen angrenzenden, 3500 Hektar großen Wald durchforstet. Schließlich brachen sie die Aktion ohne konkrete Spuren ab.

Die eigens gegründete Ermittlungsgruppe "Wald" konzentrierte sich daraufhin auf das Befragen von Zeugen und auf Hinweise aus der Öffentlichkeit. Mit Plakaten, mehreren TV-Aufrufen und einer Internetseite fahnden die Ermittler bundes- und europaweit nach dem Mädchen. Zuletzt setzten sie eine Belohnung in Höhe von 25 000 Euro für den entscheidenden Tipp aus. "Täglich gehen 15 bis 20 Hinweise ein", sagte von Hoff. "Doch eine heiße Spur war noch immer nicht dabei."

dpa

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