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100 000 bei Pride-Parade in Hamburg

Gesellschaft 100 000 bei Pride-Parade in Hamburg

Unter dem Motto "Akzeptanz ist schulreif" haben Tausende bei der 35. Christopher-Street-Day-Parade in Hamburg für mehr Gleichberechtigung demonstriert. Viele Teilnehmer waren wieder bunt kostümiert.

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Gute Stimmung beim 35. Christopher-Street-Day (CSD) in Hamburg.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Sie forderten am Samstag unter anderem eine bessere Aufklärung im Schulunterricht.

Laut Polizei gab es etwa 12 000 Teilnehmer bei der Parade, rund 90 000 Zuschauer jubelten dem Aufmarsch zu oder tanzten am Straßenrand. "Das Motto ist super", meinte die bunt geschminkte Hamburger Dragqueen Olivia Jones bei der Pride-Parade (Pride ist das englische Wort für "Stolz"). Gleichgeschlechtliche Liebe sei etwas ganz Normales und das müsse man Kindern auch sagen, "ehe sie "schwul" als Schimpfwort hören".

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Auf dem 35. Christopher-Street-Day demonstrierten tausende für die Vielfalt von Lebensformen und sexuellen Identitäten.

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Man wolle erreichen, die Vielfalt von Lebensformen und sexuellen Identitäten zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Bildungspläne in Deutschland zu machen, sagte Stefan Mielchen, Vorsitzender vom Hamburg Pride e.V., dem Veranstalter der Parade.

Wiebke Fuchs vom Schulaufklärungsprojekt Soorum sagte: "In Deutschland gibt es im Moment viel Gegenwind von konservativen bis fundamentalistischen Leuten." Deshalb sei eine Aufklärung von Schulklassen so wichtig.

"Gerade rückwärtsgewandte Initiativen, wie "Besorgte Eltern", zeigen uns, dass wir mit unserem Motto dieses Jahr ins Schwarze getroffen haben", sagte Jan Ole Sülz, der Leiter der Parade. Die größtenteils in Baden-Württemberg aktive Initiative richtet sich gegen Frühsexualisierung von Kindern in Kitas, Kindergärten und Schulen.

Die Veranstalter forderten auch die Öffnung der Ehe und das volle Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Deutschland liege im Vergleich zu anderen Ländern zurück, sagte die Schirmherrin und Hamburger Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

dpa

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