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Kultur Blick auf Brandenburgische Sommerkonzerte
Nachrichten Kultur Blick auf Brandenburgische Sommerkonzerte
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00:22 15.03.2019
Antje Weithaas ist „Künstlerin des diesjährigen Festivals“. Quelle: Giorgia Bertazzi
Potsdam

Das Festival der Brandenburgischen Sommerkonzerte geht in seine 29. Saison, die am 8. Juni beginnt und bis zum 7. September dauert. Seit Gründung sind mehr als 700 Konzerte an über 200 märkischen Spielstätten gegeben worden, in der aktuellen Spielzeit kommen 28 Auftritte hinzu. Erstmals wird das Amphitheater in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) mit einbezogen, dort wird die Big-Band der Deutschen Oper Berlin am 18. August auftreten.

Neu im Veranstaltungskalender sind auch die Orte Penkun, Wartin und Schönfeld im Grenzgebiet der Uckermark zu Mecklenburg-Vorpommern. Dort findet das Dorfkirchenkarussell statt. Dieses „Karussell“ verbindet drei Konzerte in den Gotteshäusern der genannten Orte, die Auftritte dauern je 45 Minuten – und werden für die Gäste mit einem Shuttle-Service verbunden. Penkun liegt in Mecklenburg-Vorpommern, er ist der kleinste Ort des Bundeslandes. Zu hören sind Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Benjamin Britten, zudem wird Klezmer geboten, Shanties und Tango. Das abwechslungsreiche Programm bestreitet die Band Mariposa, die stilistisch den Weg von Südamerika nach Osteuropa bestreitet. Überdies ist Viola Wilmsen an der Oboe dabei, wie auch die Caravan-Folk-Band, die musikalisch in Russland, Ungarn, dem Balkan und auf der britischen Insel zu Hause ist.

London Brass in Neuruppin

Großbritannien spielt in diesem Jahr eine besondere Rolle, denn das Königreich ist offizielles Gastland dieser Saison. Ein Titel, der zum zweiten Mal vergeben wird, nachdem der Blick im vergangenen Jahr nach Russland ging. Das Augenmerk auf Großbritannien zu richten, liegt im Jahr des geplanten Brexit nahe, wie Heilwalt Georg Kröner als Vorsitzender des Vereins Brandenburgische Sommerkonzerte e.V. erklärt: „Wir möchten zeigen, dass die Insel auch weiterhin zu Europa gehört und dass wir unsere gemeinsamen kulturellen Wurzeln pflegen möchten.“ Eingeladen sind britische Künstler wie die weltbekannte Blechbläserformation London Brass, die das Festival am 9. Juni in der Neuruppiner Klosterkirche offiziell eröffnen wird.

Weitere Höhepunkte sind zu erwarten beim Konzert des Organisten Lars Schwarze am 30. Juni in Großkmehlen (Oberspreewald-Lausitz) und dem Auftritt der Regensburger Domspatzen am 21. Juli in Straupitz (Landkreis Dahme-Spree). Der Pianist Steven Hough, von der Queen geadelt, wird am 10. August in der Heilig-Geist-Kirche von Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) ein Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Busoni, Chopin, Liszt und eigenen Stücken geben. Damit trägt er zur britischen Färbung des Festivals bei.

Prager Sinfoniker in Stechau

Wie in jedem Jahr, wird das große Open-Air Konzert in Stechau (Elbe-Elster) am 3. August mit dem Sinfonischen Orchester Prag einen Höhepunkt im Süden der Mark darstellen. Das große Abschlusskonzert findet am 7. September mit der Kammerakademie Potsdam in Jüterbog (Teltow-Fläming) statt.

Die Sommerkonzerte verfügen in dieser Spielzeit über einen Etat von gut 620.000 Euro, die vollständig aus dem Kartenverkauf und der Unterstützung von Sponsoren gestemmt werden.

INFO 29. Brandenburgische Sommerkonzerte vom 8. Juni bis 9. September. www.brandenburgische- sommerkonzerte.org. Karten in der MAZ-Ticketeria unter 0331/2840284.

Von Lars Grote

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