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600 Städteplaner und Architekten konferieren in Potsdam

Stiftung Baukultur 600 Städteplaner und Architekten konferieren in Potsdam

Wie steht es um die Baukultur in Deutschland 2016? Vor zehn Jahre wurde die Bundesstiftung Baukultur gegründet, die nun darüber ein Konvent abhält.

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Der Sitz der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam.

Quelle: Foto: Till Budde

Potsdam. Etwa 600 Architekten, Städteplaner und Bauschaffende aus ganz Deutschland halten am heutigen Freitag in Potsdam ihren Konventstag ab. Gastgeber des Branchentreffs ist die Bundesstiftung Baukultur, die vor zehn Jahren vom Bundesbauministerium ins Leben gerufen wurde, um landesweit die Qualität von Planungsprozessen und Bauvorhaben zu erhöhen. Die unabhängige Einrichtung mit sieben festen Mitarbeitern residiert in der vorbildhaft ausgebauten „Husarenvilla“ auf dem Kulturareal Schiffbauergasse in Potsdam.

Der Vorstandsvorsitzende Reiner Nagel weiß die Vorteile des Standortes zu schätzen. „Wir können hier zu einem Haustarif zahlreiche Veranstaltungsorte wie die Reithalle, die Arena oder das T-Werk dazumieten.“ Nagel verspricht, auf absehbare Zeit den alle zwei Jahre stattfindenden Konvent in Potsdam zu beheimaten. Bereits gestern wurden insgesamt sechs öffentliche Foren ausgerichtet. Am Abend zuvor fand ein festlicher Empfang in der Schinkelhalle statt.

Im Mittelpunkt heute steht der 165-seitige Baukulturbericht 2016/17. Er liegt gedruckt vor, ist aber auch online abrufbar. Im Fokus steht dieses Mal die Baukultur in Kleinstädten und im ländlichen Raum. „Es ging uns darum, generelle Hinweise zu geben und eine Handreichung zu erarbeiten, die in der Praxis hilfreich ist“, so Nagel.

„Perspektive. Land. Stadt“ heißt auch eine Foto-Ausstellung, die nur an diesem Wochenende im Kunstraum, Schiffbauergasse 4d, zu besichtigen ist. Gezeigt werden 28 Bildertableaus mit jeweils vier Motiven, die der Verein architekturbild e.V. seit 1995 im Rahmen eines Foto-Wettbewerbs zusammengetragen hat. Viele Beispiele bringen es pointiert auf den Punkt, wie fratzenhaft der öffentliche Raum heute oft erscheint. Autobahnen auf Betonstelzen überqueren idyllische Dörfer, Investruinen verrotten in der Landschaft, ambitionierte Rondelle krönen menschenleere Straßen. Für Architektur- wie Fotofreunde absolut sehenswert!

Von Karim Saab

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