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AC/DC räumen die Hölle auf

Konzert im Berliner Olympiastadion AC/DC räumen die Hölle auf

Ein höllenmäßiges Konzert: AC/DC haben am Donnerstagabend ein ausverkauftes Olympiastadion begeistert. Mit Geschrammel und viel, viel Hölle. Dazu ein Feuerwerk, ein Gummipuppe und ein Sänger der sang, als ginge es um Leben und Tod. Und natürlich hat auch die Schuluniform von Agnus Young nicht gefehlt.

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Gitarrist Agnus Young in der typischen Schuluniform

Quelle: dpa-Zentralbild

Berlin. Bier, Whisky, böse kleine Flaschen Schnaps, das ist der Dreiklang, mit dem der AC/DC-Abend am Donnerstag im Berliner Olympiastadion eröffnet wurde – lange, bevor die Band um 20.45 Uhr los legte. Die Leute tranken sich warm, sie wappneten sich gegen den rigorosen Sound der Band, das ruhelose Trommeln und Geschrammel. Das Stadion war ausverkauft, kaum eine Band hat so treue Fans, kaum eine auch ein so absehbares Programm: Zwei Stunden, 18 Stücke und zwei Zugaben, am Ende steht „Highway To Hell“. Das alles noch vor Mitternacht.

Starker Auftritt – für rund 100 Euro Eintritt

Malcom Young ist an Demenz erkrankt, er wird ersetzt vom Neffen Stevie. Sie klingen trotzdem haargenau wie früher, die Australier sind ein Ausbund an Berechenbarkeit. Nie zeigen sie Formschwächen, verlässlich hatten sie „Let There Be Rock“, „Whole Lotta Rosie“, Hell’s Bells“ und „Back in Black“ im Programm. Auch eine Gummipuppe war dabei, plus Feuerwerk. Angus Young trug Schuluniform. Was sonst. Brian Johnson sang, als ginge es um Leben und Tod. Das macht er jedesmal, und bislang hat er immer überlebt. Das erwartet man als Fan am Ende auch, bei Karten um die 100 Euro. Ein Preis, der schmerzt. Trotzdem starker Auftritt!

Von Lars Grote

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