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Amerika feiert Halloween: Obama verteilt Süßes

Brauchtum Amerika feiert Halloween: Obama verteilt Süßes

Wenn Heidi Klum Krampfadern und Altersflecken zeigt, muss Halloween sein: Wie viele andere Fans weltweit haben am Donnerstagabend das deutsche Supermodel und US-Präsident Barack Obama das Grusel-Fest gefeiert.

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Barack Obama (M) und seine Frau Michelle (in Orange) verteilen zu Helloween Süßigkeiten an Kinder.

Quelle: Mike Theiler

Washington/New York. Eine große Straßen-Parade gab es in diesem Jahr wieder in New York, nachdem der Umzug im Vorjahr wegen des Wirbelsturms "Sandy" ausgefallen war. Auch in Deutschland zogen verkleidete Menschen um die Häuser - die Polizei hatte dabei wenig Grund zum Klagen.

Obama gab ohne Verkleidung - dafür in legerem schwarzen Pulli und heller Hose - zusammen mit Ehefrau Michelle die Rolle eines ganz normalen Elternpaares, das vor dem Weißen Haus Süßigkeiten an kleine Kobolde, Feen und Gespenster verteilte. "Hi Leute!", begrüßte Obama die kostümierten Schulkinder aus der Region, die sich brav in einer Reihe aufgestellt hatten, um vom Präsidenten persönlich Süßigkeiten und Kekse überreicht zu bekommen.

Heidi Klum war dagegen deutlich aufwendiger kostümiert. Sie schmiss ihre jährliche Halloween-Party in New York, zu der Dutzende Prominente geladen waren. Mit tiefen Falten im Gesicht und am Hals, Krampfadern an den Beinen und einem Gehstock zeigte sich Klum in der Nacht zum Freitag als alte Frau verkleidet auf Fotos beim Kurznachrichtendienst Twitter. Klum gilt als Halloween-verrückt und sorgt immer wieder mit extravaganten Partys und ausgefallenen Kostümen für Schlagzeilen.

Für Aufsehen sorgte auch US-Sängerin Miley Cyrus, die verkleidet als Rapperin Lil'Kim viel Haut zeigte - und von der Musiker-Kollegen prompt via Twitter gelobt wurde: "Du siehst toll aus."

Auf den Straßen New Yorks feierten am Abend zehntausende Menschen mit Grusel-Kostümen, Musik und Tanz die traditionelle Halloween-Parade. Nach einem Jahr Zwangspause zogen diesmal wieder viele verkleidete Menschen und Wagen mit Musik und Tänzern durch das Trend-Viertel Greenwich Village. Die Parade war mit Hilfe von Internet-Spenden wiederbelebt worden.

Im kleineren Rahmen wurde auch in Deutschland gefeiert. Während die meisten Partys - darunter etwa ein Promi-Ball in München - friedlich und ohne Zwischenfälle blieben, dürfte einige die Nacht in weniger guter Erinnerung behalten: In Berlin bedrohten drei maskierte Jungen eine 11-Jährige und stahlen ihr sämtliche gesammelten Süßigkeiten. Die drei 15-Jährigen hatten sogenannte Softairpistolen bei sich, die mit Druckluft und Plastikkugeln funktionieren und zu leichten Verletzungen führen können. Das Trio wurde von der Polizei geschnappt.

Ein Vater in Nordwest-Mecklenburg wollte für besonders gruselige Stimmung sorgen und ein extra gespanntes Spinnennetz mit Teelichtern ausleuchten - und steckte dabei aus Versehen sein Haus in Brand. Zwei Feuerwehren mit 23 Mann löschten das Feuer, verletzt wurde niemand. Anderorts sorgten Feuerwerkskörper für kleinere Schäden.

dpa

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