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Anna Netrebko auf der Leinwand

Thalia-Kino Potsdam Anna Netrebko auf der Leinwand

Opernfans dürfen sich auf Inszenierungen aus der New Yorker Metropolitan Opera im Babelsberger Kiezkino „Thalia“ freuen. Am 3. Oktober geht’s los: Die russische Wunderstimme Anna Netrebko singt Guiseppe Verdis „Il Trovatore“. Zehn Vorstellungen in der Saison 2015/16 überträgt das Thalia-Kino aus der „Met“.

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Anna Netrebko ist in der Oper „Il Trovatore“ zu erleben.

Quelle: dpa

Babelsberg. Grandiose Inszenierungen aus der New Yorker Metropolitan Opera (Met) können Opernfans demnächst in ihrem Babelsberger Kiezkino genießen. Beginnend mit Guiseppe Verdis „Il Trovatore“ mit der russischen Wunderstimme Anna Netrebko am 3. Oktober überträgt das Thalia-Kino zehn Vorstellungen aus der „Met“-Saison 2015/16. „Das passt gut in unser Haus“, findet „Thalia“-Chef Thomas Bastian. Er selbst sei nur „bedingt“ Opernfan, möchte aber dem hiesigen Bildungsbürgertum aufregende musikalische Inszenierungen nicht vorenthalten. Der Vorverkauf habe sich jedoch „zäh angelassen“.

Durchschnittlich 100 Gäste erhofft sich Bastian zu den Vorführungen. „Das kann sich gut entwickeln.“ Außer großer Oper bekommen Besucher Häppchen und Sektchen in den Pausen gereicht. Wer mag, darf sich natürlich für die Übertragung fein machen – es wird eine Garderobe im „Thalia“ geben. Damit die Live-Übertragung der New Yorker Nachmittagsvorstellungen nach Babelsberg klappt, schafft Bastian eine Satellitenschüssel aufs Kinodach. Außerdem wird ein HD-Receiver gebraucht. Dass Opernaufführungen aus der „Met“ in Potsdam übertragen werden, ist nicht neu. Bislang konnte man die Inszenierungen in der UCI Kinowelt in den Bahnhofspassagen erleben. Dorthin pilgerten jedoch zu wenige Opernfans. Ein Multiplex, das mit dem Kinoprogramm ein eher jüngeres Publikum anspricht, war vielleicht nicht die geeignete (Ab)Spielstätte.

Die Produktionsfirma Clasart Classic bringt „Met“-Aufführungen in der zehnten Spielzeit in deutsche und österreichische Kinos. Schwerpunkt 2015/16 sind italienische Klassiker von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini.

Für politisch interessierte Filmfans bietet das „Thalia“ jetzt eine neue Reihe: „Kino global“ befasst sich mit Themen wie Klimaschutz, Hunger, Armut, Flucht und Migration. Angesichts der Flüchtlingskrise geht es nicht aktueller. Am Mittwoch um 19 Uhr wird die preisgekrönte Doku „Neuland“ über eine Integrationsklasse in Basel gezeigt. Sieben weitere Spiel- und Dokumentarfilme, zu denen Referenten oder Filmemacher erwartet werden, folgen bis zum 10. Dezember. Das Programme orientiert sich an der 2014 beschlossenen Zukunftscharta der deutschen Entwicklungspolitik. „Kino global“ läuft pro Bundesland jeweils nur in einem Lichtspieltheater.

Termine und Programminfos unter www.thalia-potsdam.de

Von Ricarda Nowak

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