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Kultur Minutenlanger Beifall für „Verbrechen und Strafe“
Nachrichten Kultur Minutenlanger Beifall für „Verbrechen und Strafe“
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00:16 06.02.2018
Die Adaption von „Verbrechen und Schuld“ feierte am Freitag Premiere am Hans Otto Theater. Quelle: HOT/Böhme
Potsdam

Mit sechs Minuten kräftigem Beifall wurde am Freitagabend die dreistündige Inszenierung „Verbrechen und Strafe“ aufgenommen – besser bekannt als „Schuld und Sühne“. Unter der Regie von Aleander Nerlich schlüpften sieben Schauspieler auf der Bühne des Hans-Otto-Theaters (HOT) in nahezu 20 Rollen, um den Dostojewski-Roman umzusetzen.

Allein Eddie Irle blieb stets die Hauptfigur Raskolnikow. Der Charakterschauspieler, der sonst meist als jugendlicher Poser in Erscheinung tritt, hielt sich mit Irle-typischen Überzeichnungen eindrucksvoll zurück und verlieh dem armen Schlucker, der sich zum Mörder aufschwingt, intellektuelle Züge.

Jubiläum und Abschied für Regisseur Nerlich

Die Drehbühne von Zana Bosnjak verblüffte durch die Vielfalt von Räumen und Bildern. Ein besonderes Highlight waren die Bewegungsabläufe einiger Handgemenge. Dafür waren eigens die beiden Choreographen Jasmin Hauck und Cecilia Wretemark engagiert worden.

Mit „Verbrechen und Strafe“ verabschiedet sich der Regisseur Alexander Nerlich aus Potsdam. Insgesamt zehn Stücke hat er am HOT inszeniert. Oft gab es kreatives Chaos bei seinen Arbeiten. Nachtragend ist aber niemand unter seinen Kollegen.

Die ausführliche Rezension lesen Sie am Montag in der Märkischen Allgemeinen.

Von Karim Saab

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