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Kultur Sex, Drugs und Menschenfleisch
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18:55 21.02.2018
Szene aus dem Film „Human, Space, Time, and Human“ mit Mina Fujii. Quelle: Kim Ki-duk Film
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Berlin

Es gab viele berechtigte Gründe, die dafürsprachen, den südkoreanischen Skandal-Regisseur Kim Ki-duk trotz der #MeToo-Vorwürfe gegen ihn zur Berlinale einzuladen. Im Nachhinein lässt sich aber sagen: Sein Film „Human, Space, Time, and Human“ war es nicht wert.

Dabei klingt die Geschichte so vielsprechend: Eine Schicksalsgemeinschaft sticht mit einem Militärschiff in See. Ein Politiker und sein Sohn, eine Schlägertruppe auf Drogen, ein verliebtes Pärchen, eine Gruppe von Prostituierten. Außerdem taucht immer wieder ein grauhaariger älterer Mann (Gott?) auf, der wenig subtil als Schöpfer auftritt. Die Reisenden gehen aufeinander los, Machtstrukturen offenbaren sich, Gier und Gemetzel steuern den Verlauf der Geschichte.

Das ist plump erzählt und gerät zum Ärgernis. Kannibalismus und Gruppenvergewaltigungen wirken effekthascherisch. Die Moral von der Geschicht ist kaum mehr als ein simples „Der Mensch ist schlecht!“. Zu ergänzen ist: Das gilt auch für Regisseure.

Von Maurice Wojach

Grant Davidson nennt sich Slow Leaves. Der Feingeist aus Winnipeg hat ein bemerkenswertes Album vorgelegt. Mit Hilfe vieler Freunde. Die Landsleute von Rural Alberta Advantage kommen mit ihrem Mix aus Folk, Rock und Indie etwas kesser rüber. Während Someday Jacob aus Norddeutschland exakt wissen, wie sie ihre Hörer rumkriegen.

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