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Kultur Einfach mal ausbrechen!
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18:07 21.02.2018
„Rückenwind von vorn“ von Philipp Eichholtz. Hier Victoria Schulz und Daniel Zillmann. Quelle: Von Oma gefördert
Berlin

Als ihre Freundin eine lange Asien-Reise startet, drückt sie Charlie (Victoria Schulz) am Flughafen einen Zettel in die Hand. „Öfter mal ausbrechen“, steht darauf. Doch ihr Alltag bremst sie aus. Die junge Lehrerin ist gerade erst in den Beruf eingestiegen, ihr Freund drängt auf Familiengründung – und auch alle anderen wollen scheinbar nur eines wissen: Wann kommt Nachwuchs?

Der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino, „Rückenwind von vorn“ von Philipp Eichholtz, ist ein Glücksfall für die Berlinale. Die Figuren und ihre improvisierten Dialoge sind glaubwürdig, die Machart ist frei von Bierernst und Verkrampfung, die Geschichte macht schlichtweg Spaß. Der Film strotzt vor Mut und Humor, was ja nicht gerade die Grundtugenden deutscher Filmkunst sind. Und ein paar Botschaften gibt’s auch: Hör‘ in dich rein, trau dich was, sei spontan!

Von Maurice Wojach

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