Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Berlinale-Fotografin Erika Rabau gestorben
Nachrichten Kultur Berlinale-Fotografin Erika Rabau gestorben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:52 12.04.2016
Erika Rabau ist tot. Quelle: Tim Brakemeier
Anzeige

Die Fotografin Erika Rabau lichtete seit 1972 als offizielle Festivalfotografin die Stars der Internationalen Filmfestspiele Berlin ab. In diesem Jahr hatte sie krankheitsbedingt gefehlt. Wie alt die gebürtige Danzigerin wurde, ist nicht bekannt. Rabau hat sich über ihr Alter immer ausgeschwiegen.

Die quirlige, kleine Frau mit der großen Kamera stand bei Premieren und Pressekonferenzen immer in der allerersten Reihe. 2004 erhielt die Bildjournalistin für ihre Verdienste am roten Teppich selbst eine Berlinale-Kamera. 2008 entstand eine Dokumentation über sie: "Erika Rabau - Der Puck von Berlin" lief auch im Festival-Programm.

Schauspielern wie Kirk Douglas, Romy Schneider, Klaus Kinski, Claudia Cardinale, Gina Lollobrigida, Robert De Niro und Peter Ustinov kam die Berlinale-Fotografin mit ihrer Kamera ganz nah. Mit ihrer schwarzen Lederkluft und dem blonden Schopf wurde sie aber auch selbst ein "Original" - und Filmemacher wie Rainer Werner Fassbinder, Lothar Lambert und Wim Wenders engagierten sie für Rollen vor der Kamera.

Einen ihrer letzten Auftritte hatte Rabau in den Film "Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs" als Mutter Kakmann.

dpa

Kultur Thüringens heimliche Hymne - Das Rennsteiglied wird 65 Jahre alt

Mit dem Rennsteiglied setzte der Volksmusikant Herbert Roth seiner Heimat Thüringen vor 65 Jahren ein musikalisches Denkmal. Das Wanderlied wird in geselligen Runden noch heute gern geträllert.

12.04.2016

Bernhard Aichner ist derzeit der erfolgreichste deutschsprachige Autor. Seine Thriller „Totenfrau“ und „Totenhaus“ finden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit reißenden Absatz. Doch eigentlich fasziniert den Österreicher das Thema Tod. Was ihn daran so reizt, erzählt er am 14. April in Potsdam im MAZ-Mediastore.

15.04.2016

Okwui Enwezor bleibt für weitere fünf Jahre Direktor des Hauses der Kunst in München. Das bayerische Kabinett gab am Dienstag grünes Licht für die Vertragsverlängerung, wie Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) mitteilte.

12.04.2016
Anzeige