Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Bewaffnete rauben wertvolle Gemälde aus Museum in Verona
Nachrichten Kultur Bewaffnete rauben wertvolle Gemälde aus Museum in Verona
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:47 21.11.2015
Gestohlen: Jacopo Tintorettos Ölgemälde «Banchetto di Baltassar». Unter den gestohlenen Werken ist auch Tintorettos «Madonna allattante» und das Gemälde «Dama delle licnidi» von Peter Paul Rubens. Quelle: ANSA/Press Office/Museo di Castelvecchio
Anzeige
Rom

Unbekannte haben 17 Gemälde im Wert von bis zu 15 Millionen Euro aus dem städtischen Museum Castelvecchio im norditalienischen Verona geraubt. Darunter waren Werke von Rubens, Tintoretto, Mantegna und Pisanello, wie italienische Medien am Freitag berichteten.

Die Räuber seien sehr professionell vorgegangen. Es handele es sich wahrscheinlich um Auftragstäter, die die Gemälde nach Osteuropa schaffen könnten, hieß es. Drei bewaffnete und vermummte Männer waren demnach am Donnerstagabend kurz vor Schließung in das Museum eingedrungen, als die Alarmanlagen noch nicht eingeschaltet waren. Sie fesselten und knebelten die Kassiererin mit Klebeband. Einer bewachte die Frau, die beiden anderen zwangen den noch anwesenden Wächter, sie in die Säle zu begleiten. Sie flohen anschließend mit dem Auto des Wächters.

"Die teuersten Werke des Museums wurden gestohlen. Am Werk waren Profis, die das Museum genau kannten und wussten, was sie wollten", zitierte die Nachrichtenagentur Ansa den Bürgermeister von Verona, Flavio Tosi. "Sie haben nie untereinander gesprochen, sie sind genau dort hingegangen, wohin sie wollten und haben das mitgenommen, was sie mitnehmen wollten."

Der Sprecher der Stadt, Roberto Bolis, sagte der Zeitung "La Repubblica", die Räuber selbst seien wahrscheinlich keine Kunstexperten gewesen, sondern hätten wohl eine Liste abgearbeitet. Die größten Bilder hätten sie hängen lassen, weil sie ja mit einem Pkw flohen. Eigentlich seien die geraubten Werke unverkäuflich.

Laut Polizei gebe es aber einen informellen Markt in Osteuropa, wo die Bilder in irgendeinem Salon landen könnten. "Wir hoffen, dass das nicht geschieht. Jetzt müssen wir die Aufnahmen der 48 Kameras auswerten, die immer für fünf Tage gespeichert werden", sagte Bolis.

dpa

Kultur Potsdamer Winteroper - Brudermord auf Potsdams Bühne

Der erste Mord der Menschheit: Alessandro Scarlattis „Cain und Abel“ hat am Freitag bei der Potsdamer Winteroper Premiere gefeiert. Die Friedenskirche war ausverkauft. Der Höhepunkt: ein Brudermord. Zwischen virtuosen Solo-Einwürfen und einem temperamentvollen Orchester unter Leitung von Bernhard Forck verliert man dabei völlig das Zeitgefühl.

21.11.2015

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) will sich nach der Geburt seiner Tochter Zeit für die junge Familie nehmen. In einem Beitrag auf seinem Facebook-Profil kündigte er in der Nacht zu Samstag an, dass er einen Vaterschaftsurlaub plane.

21.11.2015

Die Jury des Bremer Fernsehpreises hat den "MDR Sachsenspiegel" für einen Schwerpunkt rund um den "Lügenpresse"-Vorwurf geehrt. Sie kürte die Ausgabe des Regionalmagazins vom 13. Januar am Freitagabend zum Sieger der Kategorie "Die beste Sendung".

21.11.2015
Anzeige