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Bewaffnete rauben wertvolle Gemälde aus Museum in Verona

Museen Bewaffnete rauben wertvolle Gemälde aus Museum in Verona

Die Täter kamen kurz vor Feierabend, als kaum noch Personal anwesend war. Und sie wussten genau, was sie wollten, als sie das Museum in Verona heimsuchten.

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Gestohlen: Jacopo Tintorettos Ölgemälde «Banchetto di Baltassar». Unter den gestohlenen Werken ist auch Tintorettos «Madonna allattante» und das Gemälde «Dama delle licnidi» von Peter Paul Rubens.

Quelle: ANSA/Press Office/Museo di Castelvecchio

Rom. Unbekannte haben 17 Gemälde im Wert von bis zu 15 Millionen Euro aus dem städtischen Museum Castelvecchio im norditalienischen Verona geraubt. Darunter waren Werke von Rubens, Tintoretto, Mantegna und Pisanello, wie italienische Medien am Freitag berichteten.

Die Räuber seien sehr professionell vorgegangen. Es handele es sich wahrscheinlich um Auftragstäter, die die Gemälde nach Osteuropa schaffen könnten, hieß es. Drei bewaffnete und vermummte Männer waren demnach am Donnerstagabend kurz vor Schließung in das Museum eingedrungen, als die Alarmanlagen noch nicht eingeschaltet waren. Sie fesselten und knebelten die Kassiererin mit Klebeband. Einer bewachte die Frau, die beiden anderen zwangen den noch anwesenden Wächter, sie in die Säle zu begleiten. Sie flohen anschließend mit dem Auto des Wächters.

"Die teuersten Werke des Museums wurden gestohlen. Am Werk waren Profis, die das Museum genau kannten und wussten, was sie wollten", zitierte die Nachrichtenagentur Ansa den Bürgermeister von Verona, Flavio Tosi. "Sie haben nie untereinander gesprochen, sie sind genau dort hingegangen, wohin sie wollten und haben das mitgenommen, was sie mitnehmen wollten."

Der Sprecher der Stadt, Roberto Bolis, sagte der Zeitung "La Repubblica", die Räuber selbst seien wahrscheinlich keine Kunstexperten gewesen, sondern hätten wohl eine Liste abgearbeitet. Die größten Bilder hätten sie hängen lassen, weil sie ja mit einem Pkw flohen. Eigentlich seien die geraubten Werke unverkäuflich.

Laut Polizei gebe es aber einen informellen Markt in Osteuropa, wo die Bilder in irgendeinem Salon landen könnten. "Wir hoffen, dass das nicht geschieht. Jetzt müssen wir die Aufnahmen der 48 Kameras auswerten, die immer für fünf Tage gespeichert werden", sagte Bolis.

dpa

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