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Bezaubernder Märchenfilm feiert Premiere

RBB-Weihnachtsfilm „Der Prinz im Bärenfell“ Bezaubernder Märchenfilm feiert Premiere

In der ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ läuft am 26. Dezember der RBB-Weihnachtsfilm „Der Prinz im Bärenfell“. Es ist einer der bezauberndesten Märchenverfilmungen in der Reihe geworden. Entsprechend groß war die Begeisterung bei der Premiere. Die MAZ war dabei.

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Märchenhafte Filmszene: Mira Elisa Goeres und Max Befort hoch zu Ross.

Quelle: rbb

Babelsberg. Ein Weihnachtsfilm wie aus dem Märchenbilderbuch: Wundervolle Schauspieler in traumhaften Kostümen vor historischen Kulissen, die-Schöne-und-das-Biest-Geschichte mit (nur für ganz kleine Kinder) schauerlichen Momenten und einem romantischen Ende zum Tränchenverdrücken. Regisseur Bodo Fürneisen weiß als erfahrener „Märchenfilmonkel“, wie man die emotionale Klaviatur beim Zuschauer bedient. Und so ist „Der Prinz im Bärenfell“ eine der bezauberndsten Märchenverfilmungen der ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ geworden.

Beim Applaus gab es kein Halten mehr

Bevor man am 26. Dezember im TV sehen kann, wie sich der oberflächliche Prinz Marius (Max Belfort) dank des ihm angezauberten Bärenfells in einen besseren Menschen verwandelt und die wahre Liebe findet, hat der Film am Sonntag interne RBB-Premiere samt Mitarbeitern und deren Kindern gefeiert. Und wie! Im – bis auf die erste Reihe – voll besetzten Saal gab es applausmäßig kein Halten mehr, als Produzent Martin Hofmann (Askania Media) und Producerin Julia Sturm die Filmcrew auf die Bühne rief. Für ihren tollen Job vor der Kamera belohnte das Publikum überschwänglich die hinreißende Mira Elisa Goeres, die in ihrer ersten TV-Hauptrolle als aschenputtelige Elise den Prinzen im Bärenfell gleichermaßen rettet und betört. Die 23-Jährige hat ihren Schauspiel-Bachelor der Filmuniversität „Konrad Wolf“ in der Tasche. Ein Kinoprojekt, über das die Aktrice jedoch nichts verraten darf, steht bereits vor der Tür. An den Märchendreh erinnert sie sich gern, besonders daran, wie Filmhund Albrecht in einer Szene im Spreewaldkahn ein Wurststück des Kollegen Kieran West (spielt einen verfressenen Jungen) roch und beim Schnappen danach ins Wasser plumpste. „Wir mussten ihn erstmal trocken föhnen“, erzählte Mira Elisa Goeres. Filmuni-Professor Fürneisen („Rapunzel“, „Frau Holle“) hat weiteren Babelsberger Talenten Rollen in seinem neuesten Weihnachtsmärchen gegeben. Nora Hickler (24) spielt die aufstiegssüchtige Baronin Henriette. Das Schönste an ihrer Rolle? „Die Kostüme! Prinzessinnenkleider sind ja so ein Mädchentraum.“ Als Teil der Hofgesellschaft drehten die Studenten Alexander Sehan, Nadine Pape und Jacqueline Pawliczek im Sommer vor dem malerischen Belvedere auf dem Pfingstberg, das Fürneisen als Schauplatz sehr schätzte: „Der Ort ist noch nicht so abgefilmt.“

Sendetermin am 26. Dezember

Eines Tages geht der überaus eitle Prinz Marius (Max Befort) im Wald dem Teufel (Wilfried Hochholdinger) in die Falle. Wenn er nicht bis zur nächsten Tag- und Nachgleiche eine Frau fände, die ihn von ganzem Herzen liebte, verlöre er seine Seele. Dafür verwandelt ihn der Teufel in den Prinz im Bärenfell. Hungrig stiehlt er eines Tages auf einem Bauernhof Brot. Dabei begegnet ihm Elise (Mira Elisa Goeres), die auf dem Hof für ihre Tante Hedwig (Inga Busch) arbeitet. Sie rettet ihn und pflegt ihn heimlich gesund – und verliebt sich in ihn.

In weiteren Rollen zu sehen sind „Tatort“-Kommissar Miroslav Nemec, Christian Grashof, Guido Föhrweisser, Kieran West sowie Nora Hickler, Nadine Pape, Jacqueline Pawliczek und Alexander Seehahn, Schauspieleleven der Filmuniversität „Konrad Wolf“.

„Der Prinz im Bärenfell“ wird am Sonnabend, 26. Dezember, um 15 Uhr, in der ARD gezeigt.

Gedreht wurde vom 2. bis zum 23. Juni auf dem Pfingstberg-Belvedere, in Ferch, im Spreewald und in Berlin-Neukölln.

Das Weihnachtsmärchen wurde von der Askania Media Filmproduktion und der Pro Saar im Auftrag der ARD als Koproduktion von RBB und Saarländischem Rundfunk produziert. rn

Von Ricarda Nowak

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