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Bob, der Streuner in Berlin

MAZ-Konzerttipp Bob, der Streuner in Berlin

Heute hier, morgen fort: Bob Wayne pflegt ein entspanntes Verhältnis zur Country-Musik. Wenn es ihm gefällt, dann pflegt er die Beatles, Adele oder liebevoll ins Genre ein. Am Freitagabend stellt er in Berlin seine neueste Platte vor. Sie heißt „Bad Hombre“, aber ein böser Wicht ist der Musiker deshalb nicht.

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Erzählt neue Geschichten aus Amerika: Bob Wayne.

Quelle: Promo

Potsdam. Bob Wayne ist ein Streuner, ein Rebell, ein Country-Musiker. Immer auf der Walz - von den Hütten Kentuckys bis in die Spelunken der Urban Cowboys. Bald in Berlin. Zuletzt war er mit seiner lustigen Cover-Platte „Hits The Hits“ hervorgetreten. Worauf der Amerikaner Songs wie „Skyfall“ von Adele, „Come Together“ von den Beatles oder „Sweet Child O‘ Mine“ von Guns N‘ Roses zumindest eine gewisse Sonderbehandlung angedeihen ließ. Countryfiziert mit Lust und Liebe. Nun legt er „Bad Hombre“ nach. Ist er ein böses, ein fürchterliches Mannsbild? Keineswegs.

Der Typ, der zig Meilen entfernt von Seattle im Bundesstaat Washington geboren wurde und aufwuchs, hat es mit den Gesetzlosen der Country Music – allen voran Johnny Cash, den er nach eigenem Bekunden schon als Kind auf einem Konzert auf der Benton County Fair gesehen hatte. Der „Mann in Schwarz“ hinterließ einen Eindruck für die Ewigkeit. Seither versucht Bob Wayne, die Getreuen um sich zu scharen. Die ersten Alben vertickte er noch auf seinen Konzerten, mittlerweile hat er eine deutsche Plattenfirma gefunden. Sie heißt People Like You und ist Bands wie den Broilers, KMPFSPRT oder Buster Shuffle ebenfalls ein trautes Zuhause.

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Delikat ist jedes Lied, das Holly Macve abliefert. Mit Timbre, Schluchzer und Jodler. Wer nicht im mindesten auf Country Music verzichten mag, in der die Echos der Einwanderer aus Europa noch zu spüren sind, der muss sich dieser jungen Dame überantworten. Er kann dies ohne Umschweife und Zweifel tun. Wie ein kleines Wunder mutet allein schon die Geschichte ihrer Entdeckung an, als die erst 21-Jährige in einem Café in Brighton auftritt. Schließlich entstand das Debüt von Holly, die im westirischen Galway geboren wurde und in Yorkshire aufwuchs. Sparsam, doch behaglich instrumentiert. Glutvoll und göttlich im Gesang.

Holly Macve: Golden Eagle. Bella Union/PIAS.

Wayne, Sänger und Gitarrist, wird sich nicht lumpen lassen: Wild flirrende Fiedel, formidabel pluckernde Banjos und knackige E-Klampfen. Alles dabei. Vor allem aber Geschichten, die es in sich haben. Vom Überleben auf Amerikas staubigen Straßen. Von Trucks natürlich. Von Menschen, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und Colts. Bisweilen.

Konzert: Bob Wayne tritt am Freitag, dem 5. Mai, um 20 Uhr im Cortina Bob in Berlin-Kreuzberg auf.

Von Ralf Thürsam

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