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Kultur So feiert das „Kulturland Brandenburg“ den 200. Fontane-Geburtstag
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12:19 05.08.2018
Für seinen großen Sohn Theodor Fontane plant Neuruppin im kommenden Jahr ein Event der Extraklasse. Quelle: Peter Geisler
Potsdam/Neuruppin

Auch knapp 200 Jahre nach seinem Tod sind Theodor Fontane und seine Werke noch immer für Aktualität und unschlagbaren Wortwitz bekannt. Grund genug, für das Land Brandenburg den anstehenden Geburtstages des Schriftstellers mit einem umfangreichen Kulturprogramm zu feiern.

Im Mittelpunkt des Programmes sollen neben der „überraschenden Aktualität“ und dem Wortwitz des aus Neuruppin stammenden Dichters auch dessen Recherche- und Arbeitsmethoden, erzählt die Leiterin der „Kulturland Brandenburg“-Themenjahre, Brigitte Faber-Schmidt, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Potsdam. Außerdem habe Fontane mit Werken wie „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ die Identität des Landes geprägt und über die Grenzen hinaus vermittelt. Und damit nicht genug: „Fontane hat das Land in einzigartiger Weise erkundet, Spuren gesucht und selbst hinterlassen“, erklärt Faber-Schmidt.

Fontane-Ausstellungen nicht nur in seiner Geburtststadt Neuruppin

Auch wenn Theodor Fontane gebürtiger Neuruppiner war, so werden die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum Fontane-Jubiläum nicht ausschließlich dort stattfinden. Vielmehr will das „Kulturland Brandenburg“ die kulturelle Vielfalt im ganzen Land aufzeigen. Somit sind auch Ausstellungen und Veranstaltungen im umliegenden Ruppiner Land, sowie im Havelland, im Spreewald und in anderen Teilen Brandenburgs geplant.

Die Hauptausstellung „fontane.200/Autor“, die allerdings in Neuruppin stattfinden wird, zeigt Fontane laut Faber-Schmidt als „Wortsampler, Schreibdenker und Textprogrammierer“. Der Fokus werde dort auch auf die weniger bekannten Aspekte in Fontanes Werk, die Kriegsberichte, die Theaterkritiken sowieseine umfangreiche journalistische Tätigkeit gerichtet.

Zu den eher weniger bekannten Orten, die in das Kulturprogramm einbezogen werden, gehöre das direkt am Ruppiner See liegende Knesebeck'sche Gut in Karwe. „Hier war Fontane selbst zu Gast und durfte in den teils auch persönlichen Archiven des Gutes recherchieren“, sagte Faber-Schmidt: „Die Familie von dem Knesebeck, die auch heute noch in Karwe ansässig ist, diente ihm schließlich vielfach als Vorbild für den ländlichen Adel in seinen Werken.“

Von MAZ-Online

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