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Kultur Brandenburger Festivals immer beliebter
Nachrichten Kultur Brandenburger Festivals immer beliebter
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14:30 26.10.2015
Die Havelländischen Musikfestspiele, hier ein Konzert im Schlosspark in Nennhausen im August, haben ihre Besucherzahl verdoppelt. Quelle: T. FOx
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Potsdam

Brandenburgs Musikfestivals machen Appetit auf die Mark: Vor allem Klassik zog in diesem Sommer Zehntausende Besucher ins Land. Die Veranstalter verbuchten zum Teil Rekordzuwächse. Viele von ihnen haben mehr Karten verkauft als in den Vorjahren und das nicht nur an Einheimische, sondern auch zunehmend an weit gereiste Gäste. „Musikfestivals tragen wesentlich zur Stärke des Kulturtourismus im Land bei“, freut sich Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst (SPD).

Zu den größten Musikfestivals des Landes zählt zweifellos der Choriner Musiksommer. Etwa 23 000 Gäste besuchten in diesem Jahr die 19 Veranstaltungen im Kloster Chorin, das nördlich von Eberswalde (Barnim) liegt. Ein Trend lasse sich aber schwer ablesen, weil die Besucherzahlen natürlich auch immer wetterabhängig seien, sagt Kerstin Schlopsnies von der Geschäftsstelle. „Unser Stammpublikum kommt aus Berlin und Brandenburg. Aber wir bekommen auch immer mehr Zulauf aus den umliegenden Bundesländern und aus Hamburg.“

Auch die Havelländischen Musikfestspiele gewinnen zunehmend Publikum aus dem Dreieck Berlin, Magdeburg und Hamburg. In diesem Sommer haben die Veranstalter besonders von den großen Open-Air-Konzerten anlässlich der Bundesgartenschau profitiert. Obwohl die 15. Spielzeit noch nicht vorbei ist, sei bereits jetzt ersichtlich, „dass wir unsere diesjährigen Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnten“, berichtet Sprecherin Tanja Pooch.

Die Kassen der Veranstalter klingeln

Von einem Rekordjahr können auch die Veranstalter der Brandenburgischen Sommerkonzerte sprechen. 31 Konzerte gab es an 28 Orten. Das ursprüngliche Ziel war, die Berliner mit den Musikveranstaltungen so weit wie möglich ins Umland zu locken. Doch mittlerweile sei man froh, dass auch die Zahl der einheimischen Besucher immer weiter ansteigt, sagt Sprecherin Mary-Ann Schubert. Dieses Jahr habe man ebenfalls weit über 20 000 Tickets verkauft. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci haben immerhin 14 500 Besucher angelockt, knapp 1000 mehr als im Vorjahr. Zu den Aufführungen der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) kamen rund 12 000 Gäste, womit die Einnahmen vom Erlös der Eintrittskarten auf 400 000 Euro anstieg.

Kultur belebt den Tourismus

Aus Sicht der Tourismusbranche haben sich diese Kulturveranstaltungen mittlerweile als Markenzeichen für das Land Brandenburg etabliert. „Viele Festivals finden an und in besonderen Orten statt. Diese Kombination aus Werken und Aufführungen hervorragender Künstler, und der besonderen Atmosphäre der Orte, macht den großen Reiz aus“, sagt Birgit Kunkel vom Tourismus Marketing Brandenburg.

Für den Rest des Jahres stehen noch drei weitere musikalische Highlights auf dem Plan: Am 5. November beginnt das Potsdamer Vocalfestival „Vocalise“ und bietet bis zum 22. November feinste Klänge von Jazz und Klassik. In der Friedenskirche in Potsdam wird vom 20. bis 28. November die diesjährige Winteroper „Cain und Abel“ von Alessandro Scarlatti aufgeführt und in Fürstenwalde (Oder-Spree) finden vom 6. bis 8. November die alljährlichen Jazz-Tage statt.

Von Luise Fröhlich

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