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Buck dreht "Bibi Blocksberg" in Buckow

Filmdreh in Brandenburg Buck dreht "Bibi Blocksberg" in Buckow

Heiße Tage am Set: In Buckow (Märkisch-Oderland) dreht Detlev Buck gerade den Film „Bibi und Tina – Mädchen gegen Jungs“. Es Ist schon der dritte Streich von Schauspieler und Regisseur Detlev Buck. Am 28. Januar 2016 sollen die neuen Abenteuer der kleinen Hexe Bibi Blocksberg und ihrer Freunde ins Kinos kommen.

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Lina Larissa Strahl als Bibi, Regisseur Detlev Buck und Lisa-Marie Koroll als Tina (v.l.).
 

Quelle: MOZ/Gerd Markert, Josephine Mühln

Buckow.  Die Sonne brennt heiß auf das Set von Detlev Bucks neuem Film „Bibi und Tina – Mädchen gegen Jungs“ im brandenburgischen Buckow (Märkisch-Oderland). Die hohen Temperaturen verlangen Schauspielern und Crew einiges ab. Man kann förmlich hören, wie allen Beteiligten ein kleiner Stein vom Herzen fällt, wenn Buck endlich sagt „Das war super, das nehmen wir so!“.

„Bibi und Tina – Mädchen gegen Jungs“ ist der nunmehr dritte Streich von Schauspieler und Regisseur Detlev Buck. Am 14. Juli fiel der Startschuss für die Dreharbeiten, die neben Berlin-Brandenburg auch in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt stattfinden. Am 28. Januar 2016 soll das neue Abenteuer von Hexe Bibi Blocksberg und ihren Freunden dann auf der Kinoleinwand zu sehen sein.

Mit dabei sind auch diesmal wieder Lina Larissa Strahl als Bibi und Lisa-Marie Koroll als ihre Freundin Tina. Neu im Team sind der durch das Videoportal You Tube bekannt gewordene Phil Laude von der Spaßcombo Y-TITTY, der den Urs Nägeli spielt, und außerdem Kostja Ullmann als Leo Schmackes. Als Gast steht Theaterschauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach mit vor der Kamera.

Worum geht’s im dritten Abenteuer der Junghexe? Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der internationalen Partnerschule aus der Hauptstadt besuchen Falkenstein. Der Höhepunkt des Besuchs ist die Falkensteiner Schatzsuche, bei der Jungs und Mädchen gegeneinander antreten. Um zu gewinnen, ist dem ehrgeizigen Gastschüler Urs jeder Trick recht. Das will sich natürlich vor allem Bibi nicht gefallen lassen, doch im entscheidenden Moment verliert sie ihre viel gerühmte Hexkraft ...

 
 Es sei der bislang härteste Drehtag, sind sich die jungen Schauspieler kurz vor der Mittagspause einig. „Es ist einfach zu heiß“, sagt Lina Larissa Strahl. Trotzdem mache die Arbeit noch Spaß. Schauspielerin zu sein, das sei ja ohnehin der Traum eines jeden kleinen Mädchens. Und für sie sei dieser Traum jetzt Wirklichkeit geworden – „das ist toll“, sagt Strahl und grinst bis über beide Ohren. „Es wäre natürlich schon schön, auch auf Dauer von der Schauspielerei leben zu können“, sagt die 17-Jährige, „aber das muss man einfach abwarten.“

Abends, wenn dann der lange Drehtag geschafft ist, geht’s oft noch gemeinsam an den See zum Schwimmen – „oder wir sitzen zusammen und quatschen noch ein bisschen“, berichtet Lisa-Marie Koroll. „Manchmal stehen aber auch noch Proben an und wir bereiten gleich den nächsten Drehtag vor“, ergänzt Kostja Ullmann.

Was sie sich selbst zaubern würde, wenn sie mal einen Tag lang Bibis Hexkraft hätte, wollen wir von Lina Larissa wissen. „Also gerade heute würde ich mir Regen hexen“, sagt sie und lacht. „Oder eine Pizza“, ruft Phil Laude von der Seite. „Aber wir haben doch einen Pool“, wirft Detlev Buck ein. „Ja, aber der ist nur fürs Bier“, kommt prompt die Antwort von seinen Schützlingen und alle lachen.

Er merke natürlich eine Weiterentwicklung bei seinen Schauspielern, sagt Detlev Buck. Der Großteil ist seit dem ersten „Bibi und Tina“-Film dabei. „Die Jungs und Mädels wissen jetzt meist schon, worum es geht, können sich ihre Kräfte selbst einteilen und sich selbstständig motivieren“, resümiert er.

So ein Film sei wie ein Nudelteig, den man immer wieder kneten müsse, bis die Nudel perfekt ist, sagt Buck. „Man selbst darf sich nicht langweilen beim dritten Teil, dann langweilt sich das Publikum später auch nicht“, mutmaßt der Regisseur.

Einen Tag ist das Team rund um Detlev Buck noch in Buckow, dann geht es weiter in den Harz – „wir drehen dieses Mal nur draußen“, erklärt Buck. Den Termin habe er extra in die Sommerferien gelegt, erzählt der 52-Jährige. Schließlich spielen im Film viele junge Komparsen mit, die so nicht extra von der Schule freigestellt werden müssen.
 

Von Josephine Mühln

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