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Kultur Bühne frei für die Operette „Frau Luna“
Nachrichten Kultur Bühne frei für die Operette „Frau Luna“
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00:36 16.07.2015
Regisseur Peter Fabers (links) und Beelitz’ Bürgermeister Bernhard Knuth zum Auftakt der Proben für die Operette „Frau Luna“, welche vom 6. bis 16. August bei den Beelitzer Festspielen gezeigt wird. Quelle: dpa-Zentralbild
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Beelitz

In knapp vier Wochen ist es so weit, dann wird Beelitz zum Schauplatz für Paul Linckes Operette „Frau Luna“. An insgesamt sieben Abenden – vom 6. bis 16. August – heißt es „Bühne frei!“ für das Ensemble rund um Uta Schorn, Eva Maria Pieckert, Andrea Meissner und Herbert Köfer – für den eigens die Rolle des Graf Zeppelin entwickelt wurde. Eine weitere Besonderheit: Der Schauspieler und Synchronsprecher feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bühnenjubiläum.

Bereits seit Mitte Juni laufen die musikalischen Proben für die Operette, wie schon zur Erstausgabe der Festspiele 2013 werden auch in diesem Jahr wieder der Beelitzer Frauenchor und Sänger des Beelitzer Carneval Clubs mit von der Partie sein. Für die instrumentale Begleitung sorgt das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde.

Am Montag gab Beelitz’ Bürgermeister Bernhard Knuth dann schließlich den Startschuss für die Proben der Schauspieler rund um Regisseur Peter Fabers. „Die Darsteller kommen aus allen Ecken Deutschlands und werden hier das erste Mal aufeinandertreffen“, sagte Fabers. Das sei Herausforderung und Anreiz zugleich. Fabers führte bereits 2013 Regie, als im Rahmen der Festspiele das Stück „Im Weißen Rössl“ aufgeführt wurde.

Bürgermeister Knuth zeigte sich indes zuversichtlich, was den Erfolg der diesjährigen Festspiele angeht. 2 303 Eintrittskarten seien bereits verkauft worden, das entspreche einer Auslastung von rund 50 Prozent. Auch das Regenwetter am Montag konnte die Laune im Saal des Beelitzer Tiedemann-Hauses nicht trüben: „Wenn die Proben mit Regen beginnen, dann gibt es zur Premiere Sonnenschein“, sagte Knuth.

Der Bürgermeister lobte zudem den unermüdlichen Einsatz der Beelitzer, die einmal mehr zahlreiche Requisiten zur Verfügung stellen und „wie eine große Familie“ zusammenarbeiten. Schon 2013 sei ein regelrechtes Lauffeuer durch die Stadt gegangen, erinnerte sich Knuth.

Das Bühnenbild für „Frau Luna“ hat Frauke Bischinger entworfen, die als Bühnenbildnerin bereits die Inszenierung des Stücks an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt begleitet hat. Auf einer Fläche von acht mal zehn Metern entsteht auf drei Ebenen eine Berliner Häuserzeile, die sich während des Stückes in eine Mondlandschaft verwandelt. „Frau Luna“ wurde 1899 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt.

Von Josephine Mühln

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