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Kultur "Chaos vor Europas Haustür" mit Antonia Rados
Nachrichten Kultur "Chaos vor Europas Haustür" mit Antonia Rados
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11:38 28.05.2016
RTL-Journalistin Antonia Rados war für ihre Reportage «Chaos vor Europas Haustür» monatelang auf Reise. Quelle: Andreas Gebert
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Berlin

Sie sprach den Angaben zufolge mit Militärs, Einwohnern und Geistlichen. Gerade junge Menschen machten Krieg und Elend zur leichten Beute des IS, wie Rados in dem Bericht schildert. Ein 18-jähriger Syrer sagte laut RTL-Mitteilung: "Ich muss für meine Familie sorgen. Wir hatten nichts mehr zu Essen und beim IS bekomme ich ein relativ gutes Gehalt."

Rados hat ihre eigenen Rückschlüsse nach all den Reisen gezogen: "Die dramatische Fluchtwelle seit 2015 und der Terror sind die sichtbarsten, aber nicht die einzigen Krankheitssymptome des zusammenbrechenden Nahen Ostens", sagte sie im Gespräch mit RTL. "Der Kollaps reißt Gräben auf, die Jahrhunderte alt sind.

Das entstandene Vakuum ist ein ideales Schlachtfeld für radikale religiöse Ideen, vertreten von Mächten wie Iran und Saudi-Arabien. Die einen, Iran, nennen sich Schiiten, die anderen, Saudi-Arabien, Sunniten. Sie alle wollen sich einen Teil des zerfallenden Nahen Osten sichern."

dpa

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