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Coole Musik, mitreißende Tanzszenen

DVD-Kritik Coole Musik, mitreißende Tanzszenen

Coole Musik und mitreißende Tanzszenen: der neuseeländische Film „We love to dance“ erzählt von dem junge Maori Tu, der professioneller Tänzer werden möchte. Darin sieht er den einzigen Weg, sich dem Wunsch seines Vaters zu entziehen: Tu will auf keinen Fall zum Militär. Aber das ist nicht sein einziges Problem. Er verliebt sich außerdem in das falsche Mädchen.

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„We love to dance“ gibt es jetzt auch fürs Heimkino.

Quelle: capelight pictures

Potsdam. Tu (Tia-Taharoa Maipi) lebt in Auckland und träumt von einer Karriere als professioneller Hip-Hop-Tänzer. Tagsüber jobbt er auf einem Schrottplatz und abends geht er mit Freunden seiner Leidenschaft nach. Tatsächlich wird der Neuseeländer durch ein Internet-Video bekannt und so in eine der besten Tanz-Gruppen des Landes, der K-Crew, probeweise aufgenommen. Er scheint seinem Traum ein Stück näher gekommen zu sein. Doch ausgerechnet jetzt verliebt sich Tu in Sasha (Kherington Payne), der Freundin des K-Crew-Anführers Kane (Jordan Vaha’akolo). Dass zwischen Tu und Sasha nicht nur beim Tanzen die Chemie zu stimmen scheint, merkt bald auch der Anführer Kane, der immer eifersüchtiger wird. Das ist aber nicht das einzige Problem: Auch Tus Vater ist wenig begeistert und dringt darauf, das sein Sohn zur Armee geht. Als ein wichtiges Tanz-Turnier näher rückt, an dem Tu eigentlich mit seiner alten Crew teilnehmen wollte, muss er außerdem eine schwere Entscheidung treffen.

„We love to dance“ ist ein toller Tanzfilm mit romantischem Touch. Er zeigt mitreißende Tanzszenen, für die die Hip-Hop-Tanz-Weltmeisterin Parris Goebel die Choreografie übernommen hat. Sie stellte bereits bei „Step Up: All In“ und in Justin Biebers Musikvideo „Sorry“ ihr Talent unter Beweis – sexy und selbstbewusst. Regisseur Tammy Davis schafft es, mit „We love to dance“ einen Film zu kreieren, bei dem man mit der Musik einfach mitwippen muss und es viel Spaß macht, den Tänzern zuzusehen. Der Hauptdarsteller Tia-Taharoa Maipi, der Tu verkörpert, spielt seine Rolle überzeugend und ist zudem ein sehr talentierter Tänzer. Das Besondere dieses Tanzfilms ist die Maori-Herkunft der Hauptfigur und der Ort, an dem er spielt: Neuseeland.

Jetzt gibt es den turbulenten Tanzfilm, der seine Europapremiere im Rahmen der diesjährigen Berlinale in der Sektion Generation feierte, auch fürs Heimkino.

„We love to dance“, DVD und Blue-Ray, FSK: ab 6 Jahren, 96 Minuten, Capelight Pictures.

Von Moritz Palma

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