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12:21 18.03.2017
Depeche Mode am Freitagabend in Berlin. Quelle: Markus Nass
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Berlin

Manuela Heiner aus Michendorf (Potsdam-Mittelmark) und Thomas Wartenberg aus Premnitz (Havelland) sind auch einen Tag nach dem exklusiven Konzert von Depeche Mode im Berliner Funkhaus noch ganz aus dem Häuschen. „Großartig“, „der Wahnsinn“, „unbeschreiblich“, „einfach genial“ sind die Worte, mit denen die MAZ-Freikarten-Gewinner ihr Konzert-Erlebnis beschreiben.

MAZ-Freikartengewinnerin Manuela Heiner hat dieses Foto vom Depeche-Mode-Konzert mitgebracht. Quelle: Manuela Heiner

Manuela Heiner: „Ich schwebe immer noch!“

“Ich schwebe immer noch“, sagt Manuela Heiner am Sonnabend, und ihrer Stimme ist die Begeisterung anzuhören. Noch nie habe sie etwas gewonnen, „und dann gleich sowas“! Ihr Herz habe getanzt wie verrückt, weil sie ihr Glück nicht fassen konnte. Womit die Michendorferin überhaupt nicht gerechnet hat: Auf dem Konzert am Freitagabend stellen Depeche Mode nicht nur Songs des neuen Albums „Spirit“ vor, sondern spielen viele alte Lieder. Es sei so schön gewesen, die bekannten Lieder live zu hören – und mitzusingen. Bei „World In My Eyes“ habe nicht nur sie, sondern der ganze Saal getobt. „Der Hammer“, sagt Manuela.

Einen Liebling habe sie nicht. „Dave, Martin und Andy gehören einfach zusammen“, findet die Michendorferin. Und so ist sie überglücklich, als sie beim Meet & Greet allen Dreien die Hand schüttelt. „Es war so schön, denen einmal direkt in die Augen sehen zu können, sie wirken so sympathisch und ganz normal“, beschreibt die 45-Jährige ihren Eindruck. Ihr ist klar, dass sie Depeche Mode nie wieder so nah sein wird.

Noch lange würden sie und ihr Mann Mario von dem Erlebnis zehren, und die nächste Zeit wird nur diese eine Band bei den Heiners zu hören sein: Depeche Mode. Auch die neuen Songs gefallen der 45-Jährigen: „Es sind sehr kraftvolle Lieder, die ins Blut gehen“.

Der Saal bebte bei Depeche Mode. Quelle: Markus Nass

Thomas Wartenberg: „Ein unbeschreibliches Gefühl!“

Thomas Wartenberg, der zweite Freikarten-Gewinner, hätte gern mehr Songs vom neuen Album gehört, das er „einfach genial“ findet. Besonders „Poorman“ hätte er sich gewünscht – ein Song, bei dem ihm die Nackenhaare zu Berge stehen. Der 43-Jährige und sein zwölf Jahre alter Sohn Lukas – ebenfalls ein großer Depeche-Mode-Fan - standen direkt vor der Bühne. „Ein unbeschreibliches Gefühl“, sagt Thomas. Selbstverständlich habe er alle Lieder mitgesungen, sogar die neuen, so gut es ging. Die neue CD hatte der eingefleischte Fan am Freitagmittag im Briefkasten. Bis zum Konzert am Abend wurde „Spirit“ rauf- und runtergehört.

Sein größter Gänsehaut-Moment während des einstündigen Gigs? „Das komplette Konzert war ein einziger Gänsehaut-Moment, wir waren nur in Ekstase“, schwärmt Thomas. Zwei Frauen aus Köln, die hinter dem Premnitzer standen, hatten ihren Höhepunkt, als Dave Gahan sich bei „World In My Eyes“ (1990 vom Album „Violator“) in den Schritt fasst. Die Frauen kreischen so laut, „dass mir Ohren klingelten“, sagt Wartenberg. „Dave war gut drauf, und er weiß mit dem Publikum zu spielen“.

Ein Traum ging in Erfüllung: Thomas Wartenberg aus Premnitz und sein Sohn Lukas auf dem Depeche-Mode-Konzert am Freitag in Berlin. Quelle: privat

Gegen Mitternacht waren Thomas und Lukas endlich zu Hause, Samstagmorgen steht Thomas schon wieder auf der Leiter. Es ist Arbeitseinsatz des „Rathenower Wassersportvereins“, bei dem die ganze Familie Kanu-Rennsport betreibt. Jetzt freut sich Thomas auf die drei kommenden Stadion-Konzerte von Depeche Mode in Deutschland, für die er selbstverständlich Karten hat. Sohn Lukas immer mit dabei. Die nächste Fan-Generation ist also gesichert.

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Von Maria Kröhnke

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